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Ehrungen, Angstgegner, Stadionname Die wichtigsten Fragen zum Länderspiel gegen Armenien

Nationalspieler und Trainerstab beim Gruppenfoto in Stuttgart.

Vor dem Abschlusstraining am 4. September stellte sich die Nationalmannschaft zum neuen Teamfoto mit Bundestrainer Hansi Flick auf.

Das WM-Qualifikationsspiel gegen Armenien ist das 980. Länderspiel der DFB-Geschichte. Vor der Partie werden Thomas Müller und Manuel Neuer geehrt. EXPRESS.de beantwortet die wichtigsten Fragen zum Spiel.

Stuttgart. Auf den ersten Blick ist das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Armenien am Sonntag (5. September 2021) einfach ein weiteres Duell in der DFB-Geschichte. Dennoch hat dieses 980. Länderspiel ein paar Besonderheiten. Vor allem wird mit 18.000 Zuschauern endlich wieder eine größere Zahl an Besuchern dabei sein. EXPRESS.de beantwortet die Fragen zum Spiel.

Warum gibt es vor dem Spiel zwei Ehrungen?

Thomas Müller (31), der am Mittwoch wegen seiner Adduktorenprobleme verletzt nach München abgereist ist, kommt extra noch einmal nach Stuttgart. Der Bayern-Profi hatte im November 2018 im Nations-League-Spiel gegen die Niederlande (2:2) sein 100. Länderspiel bestritten. Im folgenden März hatte ihn der damalige Bundestrainer Joachim Löw (61) dann vorübergehend aussortiert. Nun wird Müller – mit 33 Monaten Verspätung – für das 100. Spiel geehrt. Auch Kapitän Manuel Neuer (35) wird am Abend ausgezeichnet. Der Keeper hatte sein Jubiläum im Vorfeld der EM gegen Lettland (7:1) gefeiert.

Warum ist Armenien für einen deutschen Spieler ein Angstgegner?

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Für Marco Reus (32) bietet das Wiedersehen mit den Armeniern schmerzhafte Erinnerungen an den 6. Juni 2014. Im letzten Testspiel vor der Abreise zur Weltmeisterschaft nach Brasilien verletzte sich der Dortmunder Offensivspieler beim 6:1 in Mainz schwer am Fuß und verpasste damit den Titelgewinn in Südamerika.

Wie viele „Schwaben“ gibt es in der Nationalmannschaft?

Kein aktueller Nationalspieler spielt beim VfB Stuttgart, dennoch ist die Partie gegen Armenien gleich für acht Akteure ein Heimspiel. Bernd Leno, Antonio Rüdiger, Joshua Kimmich, Thilo Kehrer, Timo Werner, Serge Gnabry, Jamal Musiala, Nico Schlotterbeck – sie alle haben eine schwäbische Vergangenheit, wuchsen entweder im Großraum Stuttgart auf oder trugen einst das VfB-Trikot. Und auch der neue Bundestrainer Hansi Flick (56) wurde im nur 120 Kilometer entfernten Heidelberg geboren. Kimmich und Werner mussten in den vergangenen Tagen schmunzeln, als sie den Pressekonferenz-Raum im Veranstaltungszentrum Waldaupark betraten. In diesem Saal hatten beide Stars ihren Abiball.

Warum wurde der Stadionname verändert?

Seit 2008 trägt das frühere Neckarstadion den Namen „Mercedes-Benz Arena“. Wenn die Zuschauer am Sonntag das Stadion betreten, werden sie sehen, dass unter dem Dach nur noch der Schriftzug „Arena Stuttgart“ zu lesen ist. Die Buchstaben des Automobilherstellers wurden mit schwarzen Planen überdeckt. Seit 2019 ist schließlich Volkswagen der offizielle Mobilitätspartner des DFB. Da möchte man natürlich nicht den Namen der Konkurrenz im Stadion sehen.

Die Nationalspieler beim Abschlusstraining im Stuttgarter Stadion.

Der Schriftzug „Mercedes-Benz Arena“ wurde teilweise überdeckt, wie beim Abschlusstraining am 4. September 2021 zu sehen war.

Was wird gegen Corona unternommen?

Für die Partie gilt die sogenannte 3G-Regel - es dürfen also nur Geimpfte, Genesene oder Getestete ins Stadion. Rund um die Arena werden an diesem Sonntag zwei Impfbusse zum Einsatz kommen. Gespritzt werden dort nach Wahl die Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie Johnson & Johnson. Außerdem gibt es Test-Stationen. „Nur im Team können wir die Corona-Pandemie überstehen - indem jeder für sich und seine Mitmenschen Verantwortung übernimmt. Impfen ist unser sicherster und schnellster Weg zurück zur Normalität. Lasst ihn uns alle gemeinsam gehen“, sagte Bundestrainer Flick.

Wie geht es nach dem Spiel weiter?

Nach der Partie übernachtet das DFB-Team noch zweimal im Stuttgarter Waldhotel. Auch das Abschlusstraining vor dem Island-Spiel findet noch im VfB-Stadion statt. Erst am Dienstag (7. September) geht es um 15 Uhr per Charter-Flug nach Reykjavik. Der Blitztrip endet direkt nach Schlusspfiff. Noch in der Nacht fliegt die Mannschaft von Island wieder zurück nach Frankfurt.

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