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Profitieren vom ChaosAbsteiger Havelse will nach 1860-Aus in der 3. Liga bleiben

Samir Ferchichi

Copyright: Soeren Stache/dpa

Havelse und Trainer Samir Ferchichi (2.v.l) könnten nun doch im Profifußball bleiben. (Archivbild)

1860 München vor Zwangsabstieg! Profitiert Havelse?

Ein Hammer im deutschen Fußball! Dem Traditionsverein TSV 1860 München steht der Zwangsabstieg bevor. Während bei den „Löwen“ das totale Chaos ausbricht, könnte ein anderer Verein unverhofft profitieren: der TSV Havelse, der sportlich eigentlich schon weg vom Fenster war.

Als bestplatzierter der vier sportlichen Absteiger würde der Klub den freien Platz einnehmen. Der Verein bestätigte in sozialen Medien, die Lizenzunterlagen eingereicht zu haben. „Der TSV Havelse hat für die 3. Liga, die Regionalliga Nord sowie die U19-Nachwuchsliga alle erforderlichen Unterlagen fristgerecht und vollständig beim DFB bzw. NFV eingereicht und an den jeweiligen Lizenzierungs- und Zulassungsverfahren teilgenommen“, heißt es in der Erklärung, die vom scheidenden Geschäftsführer und Vorstand Florian Riedel unterzeichnet wurde.

Damit sind auch die Hoffnungen des ebenfalls abgestiegenen FC Erzgebirge Aue, der auf einen Verzicht von Havelse spekuliert hatte, wohl zerschlagen. Nun müssen der Deutsche Fußball-Bund und der Niedersächsische Fußballverband die Unterlagen prüfen.

1860 München fehlen Millionen für Lizenz

Der Grund für das ganze Drama: Der TSV 1860 München hat nach einem heftigen Finanzstreit mit dem kontroversen Investor Hasan Ismaik offenbar die Lizenz für die kommende Saison in der 3. Liga nicht bekommen. Wie der Verein selbst einräumte, konnte der erforderliche Liquiditätsnachweis beim DFB nicht rechtzeitig vorgelegt werden, da die Frist am Mittwoch um 17.00 Uhr endete. Es wird gemunkelt, dass dem Traditionsklub satte 2,7 Millionen Euro fehlen. Sollte der DFB den Entzug der Lizenz final bestätigen, wäre es für die Münchner nach 2017 der zweite Absturz in die Regionalliga.

Heimspiele von Havelse erneut in Hannover

Sollte der DFB grünes Licht geben, steht Havelse aber erneut vor einer großen Herausforderung: der Stadionfrage. Das heimische Wilhelm-Langrehr-Stadion in Garbsen ist weiterhin nicht für die 3. Liga tauglich. Der TSV will seine Heimspiele daher im Eilenriedestadion in Hannover austragen. „Für die vertrauensvolle und unterstützende Zusammenarbeit bedanken wir uns ausdrücklich bei den Verantwortlichen unseres Nachbarn Hannover 96“, teilte der Verein mit. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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