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Betrifft Bayern, Leipzig & BVB UEFA kippt Regel von 1965 für Champions und Europa League

Christopher Nkunku im Zweikampf mit Leroy Sané

Der FC Bayern München mit Leroy Sané (r.) und RB Leipzig mit Christopher Nkunku, hier am 5. Februar 2022 beim Bundesliga-Duell beider Klubs, sind in der K.o.-Runde der Champions und Europa League gefordert.

Am Dienstag starten sowohl Champions League als auch Europa und Conference League in die heiße Phase. Eine bereits seit 1965 bestehende Regel fällt dann allerdings weg.

So langsam wird's kribbelig: Am Dienstag (15. Februar 2022) stehen die ersten Achtelfinals in der Champions League auf dem Plan. Der einzig noch im Wettbewerb befindliche deutsche Vertreter, Rekordmeister FC Bayern München, greift am Dienstag bei Red Bull Salzburg (21 Uhr, DAZN) ins Geschehen ein. Am Donnerstag (17. Februar) sind dann Borussia Dortmund (18.45 Uhr) gegen die Glasgow Rangers sowie RB Leipzig (21 Uhr) gegen San Sebastian in der Zwischenrunde der Europa League gefordert.

In der Ausscheidungsrunde gibt es derweil eine echte Regel-Revolution. Das hatte die UEFA bereits im vergangenen Jahr (am 24. Juni 2021) angekündigt. Die seit 1965 unberührte Auswärtstorregel wurde gekippt! Damit wird die Regel in Champions League, Europa League und Conference League kein Faktor mehr in K.o.-Duellen sein.

Keine Auswärtstorregel mehr in Champions League und Europa League

Herrscht bei internationalen K.o.-Paarungen Torgleichheit nach Hin- und Rückspiel, geht es künftig in die Verlängerung und, wenn nötig, ins Elfmeterschießen. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Diskussionen um eine Abschaffung der Auswärtstorregel gegeben.

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Sie war vor über 50 Jahren eingeführt worden, um Auswärtsmannschaften zu einer attraktiveren Spielweise zu animieren und den Heimvorteil zu neutralisieren. Damals hatte es für Gästeteams oftmals schwierige Bedingungen und große Reisestrapazen gegeben. Faktoren, die in den stark normierten UEFA-Wettbewerben inzwischen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

UEFA behält Auswärtstorregel für Nationalmannschaften bei

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (54) begründete die Entscheidung nach einer Sitzung des Exekutivkomitees seinerzeit unter anderem mit der jüngsten Kritik und den Zweifeln daran, ob die Regel im heutigen Fußball noch fair sei.

Gleichzeitig wird die Auswärtstorregel bei Nationalmannschafts-Wettbewerben weiter bestehen bleiben – etwa bei den Playoffs um die Qualifikation für die Europameisterschaft.

In Deutschland kommt die Auswärtstorregel in der Relegation um Auf- und Abstiege in der Bundesliga, der 2. Bundesliga und der 3. Liga weiterhin zum Einsatz. Bestrebungen von DFB und DFL, auf nationaler Ebene nachzuziehen, sind bislang nicht bekannt. (bc/kos)

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