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Champions-League-LosfeeErgrauter Vollbart: Hättet ihr diesen Weltmeister erkannt?

Ein deutsches Duell in den Playoffs der Champions League war möglich – doch es kommt anders. Für die Paarungen sorgte ein bekannter Ex-Profi als Losfee.

Das befürchtete Bundesliga-Duell in den Playoffs der Champions League ist vorerst ausgeblieben und für das Achtelfinale auf Wiedervorlage gelegt.

Sollten sich Borussia Dortmund gegen Atalanta Bergamo und Bayer Leverkusen gegen Olympiakos Piräus in der Achtelfinal-Qualifikation durchsetzen, bekommt der FC Bayern München in der Runde der letzten 16 auf jeden Fall einen deutschen Gegner zugelost. Das ergab die Ziehung zur Zwischenrunde am Freitag (30. Januar 2026) in Nyon.

Uefa-Losfee holte zahlreiche große Titel als Profi

Als Losfee machte sich in der Uefa-Zentrale ein hoch dekorierter Name verdient: Welt- und Europameister, zweimaliger englischer Meister, dreimal Pokalsieger und einmal sogar Fußballer des Jahres in der Premier League – die Rede ist von Robert Pirès (52).

Der Flügelstürmer mit der eleganten Technik gehörte der Star-Truppe von Arsène Wenger (76) beim FC Arsenal an, die als die Invincibles (Deutsch: „Die Unbezwingbaren“) 2003/2004 ungeschlagener englischer Meister wurde.

Der 79-malige französische Nationalspieler erlebte bei den Gunners seine erfolgreichste Zeit als Profi, in 284 Pflichtspielen gelangen dem Publikumsliebling knapp 150 Scorerpunkte für den Hauptstadt-Klub. Immer wieder profitierte Landsmann und Ausnahme-Stürmer Thierry Henry (48) von seinen Hereingaben.

Seit der einstigen Sensations-Saison, in der Pirès 14 Tore und neun Vorlagen gelangen, schaffte es Arsenal in der Premier League übrigens nicht mehr auf den Thron. In diesem Jahr sind die Gunners aber so nah dran wie lange nicht, führen die Tabelle nach 23 Spieltagen mit vier Punkten Vorsprung an.

Zwei Fotos zeigen Robert Pirès einmal als Spieler und einmal als Losfee.

Robert Pirès in der Saison 2004/2005 beim FC Arsenal und im Januar 2026 als Losfee in der Champions League.

Neben seiner spielerischen Klasse fiel Pirès damals mit seinen bis auf die Schulter fallenden langen Haaren auf, trug zwischenzeitlich auch gerne ein markantes Kinnbärtchen.

Bei der Auslosung in Nyon zeigte er sich gut gealtert, aber auch deutlich verändert: Gebräunt, mit deutlich schütterem Haupthaar und einem teils ergrauten Vollbart erkannte ihn wohl längst nicht jeder auf den ersten Blick. (bc mit dpa)

Borussia Dortmund spielt in der Zwischenrunde gegen Atalanta Bergamo.

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