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Nach Abramowitsch-Aus Chelseas Kai Havertz mit einem überraschendem Angebot

Die Verhältnisse beim FC Chelsea haben sich schlagartig geändert: Wo vor einem Monat noch heile Welt herrschte, ist nun das Chaos ausgebrochen. Der Grund: Oligarch Roman Abramowitsch.

Sportlich läuft es für den englischen Topklub FC Chelsea zwar gerade wie am Schnürchen, in anderen Bereichen kriselt es beim Verein von Trainer Thomas Tuchel (48) jedoch gewaltig.

Der Grund für die Not: Oligarch Roman Abramowitsch (55). Kai Havertz hat in diesen schwierigen Zeiten allerdings ein wichtiges Zeichen gesetzt, das sich für die Fans des Vereins wie Balsam für die Seele anfühlen muss.

Ukraine Krieg hat Auswirkungen auf den FC Chelsea

Noch vor einem Monat war die Welt beim FC Chelsea in Ordnung. Der amtierende Titelverteidiger der Champions League war finanziell dank Besitzer Roman Abramowitsch im Rücken nahezu sorgenfrei. Doch nach Russlands Krieg in der Ukraine und den Sanktionen gegen den Oligarchen ist bei den Londonern längst der Notstand verhängt worden.

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Der Verkauf von Tickets und Fanartikeln musste eingestellt werden, Auswärts-Reisen können nur mit kleinem Budget finanziert werden und Sponsoren haben ihre Partnerschaft ausgesetzt. So ist die Zukunft über die Saison hinaus völlig ungewiss. Ein Angebot von Kai Havertz (22) ist da zumindest ein klein wenig Balsam auf die geschundene Fan-Seele.

Kai Havertz spricht über Reise-Angebot an den FC Chelsea

Auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League beim französischen Meister OSC Lille wurde der deutsche Nationalspieler am Dienstag (15. März 2022) auf die finanziellen Zwänge der Chelsea-Expedition angesprochen.

Nur noch 20.000 Pfund (rund 24.000 Euro) stehen dem FC Chelsea pro Auswärts-Reise zur Verfügung, nur dank einer Ausnahme-Regelung darf der Klub den Spielbetrieb überhaupt fortsetzen. Havertz würde im Falle teurer Auswärts-Reisen im weiteren Saisonverlauf sogar in die eigene Tasche greifen: „Es gibt wichtigere Dinge auf der Welt gerade, als die Frage, ob wir mit dem Flugzeug oder dem Bus zu einem Auswärtsspiel kommen. Ich würde bezahlen.“

Kai Havertz geht nach seinem Siegtor für den FC Chelsea gegen Newcastle United über den Rasen

Kai Havertz, hier am 13. März 2022 nach seinem Siegtor für den FC Chelsea gegen Newcastle United, würde für kommende Auswärts-Reisen notfalls auch selbst zahlen.

Für die eigenen Reisekosten aufzukommen wäre „gar kein Problem“, ließ Havertz keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit des überraschenden Angebots aufkommen: „Wir wissen, dass es eine komische Situation ist für alle im Klub.“

FC Chelsea: Thomas Tuchel lobt gute Stimmung

Trotz der angespannten Situation lobte Trainer Thomas Tuchel allerdings die „gute Stimmung“ in der Mannschaft: „Ich freue mich sehr darauf, wenn sich die Dinge beruhigen und wir wieder mehr über Fußball sprechen können“, sagte der 48-Jährige.

Nach Lille darf weniger Personal mit als gewöhnlich, weil auf den finanziellen Rahmen geachtet werden muss. „Wir können auf einem professionellen Niveau anreisen, es geht nicht um Luxus oder Bling-Bling“, sagte Tuchel: „So lange wir Trikots haben und lebendig sind, werden wir hart für den Erfolg kämpfen. Das schulden wir den Leuten, die uns unterstützen.“

Thomas Tuchel war vor seinem Engagement in London in Mainz, Dortmund und Paris als Trainer tätig. Sein größter Erfolg ist der Champions-League-Sieg mit Chelsea im Jahr 2021. Im Dezember 2021 holte er mit dem Klub außerdem die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. (bc/dpa)

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