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„Nicht mehr damit beschäftigen“Derby-Pechvogel spricht über Pannenspiel und Horror-Foul

Kristoffer Lund steht beim 1. FC Köln seit Sommer unter Vertrag, gegen Borussia Mönchengladbach erlebt er nun sein erstes Heim-Derby. Nach dem unglücklichen Hinspiel ist er auf Wiedergutmachung aus.

Er war der absolute Pechvogel im Hinspiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Kristoffer Lund verschuldete bei der 1:3 Niederlage im Borussia-Park gleich zwei Elfmeter.

Nach seiner äußerst unglücklichen Derby-Premiere ist der Neuzugang aus Palermo jetzt auf Wiedergutmachung aus. Vor der Partie gegen den Erzrivalen spricht Lund über Gladbach, die Drucksituation und seinen vermeintlich geplatzten WM-Traum, nachdem er nicht für die letzten Testspiele der USA vor der Nominierung der WM-Aufgebote nominiert wurde.

Beim FC gibt Lund mit Extraschichten Vollgas

Kristoffer Lund über ...

… seine unglückliche Premiere: „Vom Hinspiel lasse ich mich nicht beeinflussen. Ich weiß, dass viel auf dem Spiel steht. Das sind aber die Spiele, die am meisten Spaß machen. Ich weiß natürlich, dass es im Hinspiel für mich schwierig war. Das hatte ich aber schon am nächsten Tag abgehakt. So etwas passiert, da bin ich professionell. Das habe ich schnell hinter mir gelassen.“

… die Brisanz eines Derbys: „Ich weiß, dass es keine normale Partie ist. Es steht viel auf dem Spiel, nicht nur für uns auf dem Rasen, sondern auch für die Klubs. Ich kenne die Bedeutung dieser Partie, deswegen ist es umso wichtiger, dass wir gewinnen.“

… das harte Foul von HSV-Profi William Mikelbrencis: „Ich will mich damit nicht mehr beschäftigen, das war letztes Wochenende. Ich fokussiere mich nun voll auf Gladbach. Wir haben uns über den Punkt gegen Hamburg gefreut, auch wenn wir natürlich gewinnen wollten. Jetzt tun wir alles dafür, gegen Gladbach zu gewinnen.“

… den Gegner: „Gladbach hat viel Qualität, da müssen wir mit dem entsprechenden Respekt reingehen. Aber gleichzeitig wissen wir, dass wir genug Qualität haben, um die Partie für uns zu entscheiden.“

… regelmäßige Extra-Einheiten nach dem Training: „Ich will mich immer verbessern, da gibt es eine kleine Gruppe, die nach dem Training nochmal weitermacht. Es geht nicht einfach darum, mehr zu machen als andere. Ich brauche das Gefühl, genug investiert zu haben für so ein wichtiges Spiel am Wochenende.“

Kristoffer Lund diskutiert im Spiel gegen Gladbach mit Philipp Sander.

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

Kristoffer Lund, hier bei einer Diskussion mit Philipp Sander, will nach seiner misslungenen Derby-Premiere diesmal die Punkte mit dem FC holen.

… den möglichen Druck: „Die Stimmung war von Anfang der Woche an sehr positiv, wir freuen uns alle auf diese großen Spiele. Das überwiegt, da steht nicht so sehr die Nervosität im Vordergrund.“

… die Nichtnominierung für die US-Länderspiele: „Natürlich ist es ein großer Traum, zur WM zu fahren. Aber manche Dinge kann man nicht kontrollieren. Ich kümmere mich um die Dinge, auf die ich Einfluss habe – und das ist, mich so gut wie möglich auf Gladbach vorzubereiten.“

Lukas Kwasniok gestikuliert beim FC-Training am Geißbockheim.

FC-Training

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