In der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga stehen am Wochenende jeweils die letzten Spieltage an. Drama und Spannung sind aufgrund der Konstellationen fast schon garantiert.
Abstieg, Aufstieg, EuropapokalAm Wochenende: Drama und Spannung in allen drei Ligen

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In den drei deutschen Profiligen steht am Wochenende der jeweils letzte Spieltag an. Obwohl mit dem FC Bayern (Bundesliga), dem FC Schalke (2. Bundesliga) und dem VfL Osnabrück (3. Liga) die Meister der drei Ligen bereits feststehen, ist überall noch jede Menge Spannung geboten – und Drama vorprogrammiert!
In der Bundesliga (letzter Spieltag am Samstag, 16. Mai, 15.30 Uhr) kämpfen noch sechs Teams um die verbliebenen vier Plätze für den Europapokal, im Keller gibt es einen Dreikampf um den letzten verbliebenen Strohhalm für den Klassenerhalt, die Relegation.
In der 2. Bundesliga (letzter Spieltag am Sonntag, 17. Mai, 15.30 Uhr) kämpfen drei punktgleiche Mannschaften um den letzten Platz für den direkten Aufstieg, im Keller sind ganze sechs Mannschaften noch nicht sicher.
Und in der 3. Liga (letzter Spieltag am Samstag, 16. Mai, 13.30 Uhr) kann es im Kampf um Platz zwei zwischen vier Mannschaften noch zu ganz wilden Verschiebungen kommen. Langweilig wird es am kommenden Wochenende für Fußball-Deutschland also ganz und gar nicht.
Bundesliga: Kampf um Europa und Abstiegsdrama
Das Rennen um die Europapokal-Plätze:
- 4. VfB Stuttgart 61 Punkte (Tordifferenz +22)
- 5. TSG Hoffenheim 61 (+17)
- 6. Bayer Leverkusen 58 (+21)
- 7. SC Freiburg 44 (-9)
- 8. Eintracht Frankfurt 43 (-4)
- 9. FC Augsburg 43 (-12)
Der FC Bayern steht bereits seit Wochen als Meister fest, Borussia Dortmund und RB Leipzig haben die Champions League sicher. Dahinter gibt es allerdings zwei Dreikämpfe um die restlichen Europapokal-Plätze!
Der VfB Stuttgart, die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen streiten sich noch um den letzten verbliebenen Platz für die Königsklasse. Der VfB spielt am 34. Spieltag bei Eintracht Frankfurt, die TSG in Mönchengladbach und die Werkself gegen den HSV. Mit drei Punkten Rückstand auf die beiden Konkurrenten hat Leverkusen die schlechteste Ausgangsposition der drei Teams, muss selbst gewinnen und auf Niederlagen der Schwaben und der Kraichgauer hoffen. Platz fünf und sechs bedeuten nächste Saison Europa League.
Der Kampf um Platz sieben (Playoffs für die Conference League) ist sogar noch enger. Der SC Freiburg spielt am 34. Spieltag gegen Leipzig, Eintracht Frankfurt gegen Stuttgart und der FC Augsburg bei Union Berlin. Sollte Freiburg nach dem 34. Spieltag auf dem siebten Platz stehen und am 20. Mai das Europa-League-Finale gegen Aston Villa gewinnen (berechtigt zur Teilnahme an der Champions League), dürfte sich Platz acht über die Conference-League-Playoffs freuen.
Dreikampf um den Relegationsplatz:
- 16. VfL Wolfsburg 26 (-26)
- 17. 1. FC Heidenheim 26 (-29)
- 18. FC St. Pauli 26 (-29)
Enger geht es eigentlich gar nicht mehr! Während alle Teams ab Platz 15 aufwärts bereits gerettet sind, verspricht der Kampf um den Relegationsplatz in der Bundesliga am 34. Spieltag pures Drama. Heidenheim hat sich mit einem phänomenalen Endspurt die Chance erkämpft, am letzten Spieltag doch noch die Relegation erreichen zu können.
Alle drei Teams stehen bei 26 Punkten. Während Heidenheim am Wochenende gegen Mainz 05 ran muss, kommt es in Hamburg zum direkten Duell zwischen dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg. In dem Dreikampf ist am letzten Spieltag alles möglich, jedes einzelne Tor kann die Konstellation wieder komplett durcheinanderwirbeln.
2. Bundesliga: Spannung pur um Aufstieg und Abstieg
Dreikampf um den letzten direkten Aufstiegsplatz:
- 2. SV Elversberg 59 (+22)
- 3. Hannover 96 59 (+16)
- 4. SC Paderborn 59 (+12)
Der FC Schalke steht bereits als Aufsteiger und Zweitliga-Meister fest, dahinter streiten sich aber noch drei Klubs um den verbliebenen direkten Aufstiegsplatz. Dabei geht es so eng zu wie im Relegations-Dreikampf in der Bundesliga.
Die SV Elversberg empfängt am 34. Spieltag den bereits feststehenden Absteiger Preußen Münster, Hannover 96 muss gegen den 1. FC Nürnberg ran und der SC Paderborn ist bei Darmstadt 98 zu Gast. Auch hier kann jedes einzelne Tor die Dreier-Konstellation während der 90 Minuten am Sonntag (17. Mai) durcheinanderwirbeln. Aufgrund des besten Torverhältnisses hat die SVE die beste Ausgangsposition.
Sechs Teams kämpfen noch um den Klassenerhalt:
- 12. 1. FC Magdeburg 39 (-5)
- 13. Dynamo Dresden 38 (0)
- 14. Eintracht Braunschweig 37 (-17)
- 15. Fortuna Düsseldorf 37 (-17)
- 16. Arminia Bielefeld 36 (-3)
- 17. Greuther Fürth 34 (-22)
Preußen Münster steht seit dem 33. Spieltag bereits als erster Absteiger fest. Während der 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden nicht mehr direkt absteigen können, lauert für die beiden Klubs immer noch die Relegationsgefahr. Für Eintracht Braunschweig, Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld und Greuther Fürth ist zwischen direkter Rettung und direktem Abstieg noch alles drin.
Der 1. FCM spielt am 34. Spieltag gegen Kaiserslautern, Dresden gegen Holstein Kiel, Braunschweig auf Schalke und Bielefeld gegen die Hertha. Zudem kommt es zum direkten Kellerduell zwischen Fürth und Düsseldorf.
3. Liga: Hoffen auf Platz zwei und Relegation
Vier Traditionsklubs kämpfen um den Zweitliga-Aufstieg:
- 2. Energie Cottbus 69 (+20)
- 3. MSV Duisburg 67 (+17)
- 4. Rot-Weiss Essen 67 (+11)
- 5. Hansa Rostock 64 (+24)
Der VfL Osnabrück hat sich das Ticket für die 2. Bundesliga bereits gesichert. Dahinter sind noch einige Konstellationen möglich. Hansa Rostock könnte am 34. Spieltag mit einem Sieg von Platz fünf noch auf den Relegationsrang springen, dafür müssten Rot-Weiss Essen und der MSV Duisburg allerdings verlieren. Energie Cottbus könnte mit einer Niederlage noch von Platz zwei auf Platz vier abstürzen, wenn Essen und Duisburg gewinnen.
Energie spielt am Samstag (16. Mai) bei Jahn Regensburg, der MSV gegen Viktoria Köln, RWE beim bereits feststehenden Absteiger Ulm und Hansa in Saarbrücken.
Abstiegskampf der 3. Liga bereits entschieden:
In Sachen Abstieg ist in der 3. Liga keine Spannung mehr geboten. Mit dem 1. FC Schweinfurt, Erzgebirge Aue, dem SSV Ulm und dem TSV Havelse standen die vier Absteiger bereits nach dem 36. Spieltag fest.
