Stefan Effenberg hat im „Doppelpass“ mit Sorge auf die Lage im Bundesliga-Abstiegskampf geblickt.
Bundesliga-Klub in NotStefan Effenberg sorgt sich im „Doppelpass“

Lange sezierte die Expertenrunde im „Doppelpass“ bei Sport1 am Sonntag (1. November 2026) den Bundesliga-Gipfel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (2:2), ehe es nach und nach auch in tiefere Tabellenregionen ging.
Zahlreiche Traditionsvereine tummeln sich am 8. Spieltag auf den unteren Tabellenplätzen in akuter Abstiegsgefahr. Um einen von ihnen machte sich Effenberg im „Doppelpass“ die größten Sorgen.
Effenberg im Doppelpass: „Ich mache mir wirklich Sorgen“
Aus den vergangenen fünf Spielen holte Schalke 04 gerade mal zwei Punkte, beide Male durch ein torloses Unentschieden (gegen die SV Elversberg und den 1. FC Köln). Hinzu kam das Aus im DFB-Pokal bei Zweitligist Dynamo Dresden unter der Woche. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic (44) steckt in einer handfesten Krise.
Schalke trudelt Stück für Stück tiefer in den Schlamassel und hadert vor allem mit der akuten Offensiv-Schwäche. Nur in zwei Ligaspielen hat S04 überhaupt das Tor getroffen. Hinzu kommen kleine Fehler, die enge Spiele zuungunsten der Knappen entscheiden.
„Der Unterschied ist einfach, dass du in der Bundesliga eine ganz andere Qualität hast, auf die du triffst und wo du dir eben keine Fehler erlauben kannst und darfst, weil die werden in der Bundesliga eiskalt bestraft“, sagte der frühere Bayern-Kapitän über den Sprung aus der 2. Liga ins Fußball-Oberhaus.
„Sie sollten nicht aufhören zu malochen und zu kämpfen. Aber es fehlt natürlich dann vorne eine Qualität, die den Unterschied ausmacht“, so Effenberg über die wenigen Stärken, die Schalke in den vergangenen Wochen an den Tag legte. Werder Bremen habe mit Niclas Füllkrug (33) vorgemacht, wie ein Transfer vieles bewegen könne.
Der These, dass Transfers im Winter alternativlos seien, schloss sich auch Effenberg an. Dass die chronisch klammen Schalker wichtige Einnahmen durch ihr Aus im DFB-Pokal auf der Straße liegen gelassen hatten, sei bezeichnend für die aktuelle Lage. Die fasste er extrem skeptisch zusammen: „Ich mache mir um Schalke wirklich Sorgen.“
