Wegen FC-Freundschaft mit BVB?Gladbach und Schalke machen es offiziell: „Tiefe Verbindung“

Borussia Mönchengladbach und der FC Schalke 04: Die Ultras machen jetzt ihre Fan-Freundschaft offiziell!

Jetzt ist es raus! Eine Fan-Freundschaft, die sich in der Szene schon ewig anbahnte, ist jetzt offiziell.

Die Ultras von Borussia Mönchengladbach, die Gruppe „Sottocultura“, und die „Ultras Gelsenkirchen“ vom FC Schalke 04 haben ihre Fan-Freundschaft verkündet. Damit wird etwas formell, was viele Anhänger schon seit Ewigkeiten leben.

Fan-Freundschaft zwischen Gladbach und Schalke

Diese spezielle Connection hat ihre Anfänge schon zu Beginn der 2000er-Jahre. Wie die Schalker in ihrem Fan-Magazin „Blauer Brief“ enthüllen, wuchs die Beziehung Stück für Stück.

In den letzten Saisons wurde der gegenseitige Support bei den Spielen, wann immer es terminlich passte, zu einer festen Größe. Manchmal wechselten Leute sogar direkt von einem Bus der Fans in den nächsten, um die Freunde zu unterstützen. Das berichtet „t-online“.

Beide Fanlager haben die Sache ganz bewusst nicht überstürzt. „In diesem Sommer war es dann aber so weit und wir haben das offiziell gemacht, was schon lange gelebt wurde“, lassen die Schalker verlauten und zeigen sich froh, „unsere Freunde an unserer Seite zu wissen!“

Auch von „Sottocultura“ gibt es ein Statement. Dort wird hervorgehoben, wie aus unzähligen Kontakten im Laufe der Jahre eine „wirklich tiefe Verbindung“ wurde, der man jetzt einen offiziellen Namen geben wollte.

Eine ganz besondere Brisanz bekommt diese neue Fan-Ehe, wenn man sich die jeweiligen Erzfeinde anschaut. Denn zwischen den Ultras ihrer größten Widersacher – also dem 1. FC Köln sowie Borussia Dortmund – existiert ebenfalls eine bereits langjährige Fan-Freundschaft (wenn auch nicht so offiziell wie Gladbach und Schalke).

Für die „Ultras Gelsenkirchen“ ist das Bündnis mit den Anhängern der Fohlenelf schon die fünfte offizielle Fan-Partnerschaft. Enge Kontakte pflegen die Gelsenkirchener außerdem zu den Fanlagern aus Nürnberg, von Vardar Skopje, Twente Enschede und auch Salernitana. (red)