Die teuersten Borussen Zehn Millionen Euro Ablöse? Noch immer keine Normalität

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Alassane Plea wechselte 2018 für 23 Millionen Euro vom OGC Nizza zu Borussia Mönchengladbach.

Mönchengladbach – Mehr als zehn Jahre stand Stefan Effenberg an der Spitze, dann löste Federico Insúa den „Tiger“ ab: 4,5 Millionen Euro ließ sich Borussia Mönchengladbach die Dienste des Argentiniers im Sommer 2006 kosten – Vereinsrekord!

Insúa sollte sechs Jahre lang Gladbachs Rekord-Einkauf bleiben, erst dann gaben die Fohlen erstmals einen zweistelligen Millionenbetrag für einen Spieler aus. Bevor Luuk de Jong diese Marke knackte, weil Twente Enschede nach einem Verhandlungs-Marathon zwölf Millionen Euro kassierte, hieß der teuerste Borusse jedoch einige Wochen lang Granit Xhaka. Ihn eiste Manager Max Eberl als Teenager für 8,5 Millionen Euro vom FC Basel los.

Die teuersten Einkäufe der Gladbacher Vereinsgeschichte:

Seit jenem Jahr, als Borussia erstmals so richtig groß einkaufen konnte, sind Ablösen von zehn Millionen Euro und mehr keine Normalität geworden am Niederrhein. Dennoch hat Eberl seit 2015 in jedem Transfersommer mindestens einmal diese Marke geknackt. 2016 konnte er sogar 15 Millionen Euro für Christoph Kramer ausgeben und 12,5 Millionen für Jannik Vestergaard – weil Xhakas Verkauf an den FC Arsenal satte 43 Millionen gebracht hatte.

Alassane Plea hält den Rekord

So sieht der Gladbacher Transfer-Kreislauf aus: Ein Spieler wird teuer verkauft, mindestens zwei werden dafür geholt. Später geht mindestens einer der beiden für noch mehr Geld und weiter geht es. 2018 finanzierte Eberl auf diese Weise auch den bislang teuersten Spieler seiner Manager-Zeit: Die Ablöse, die Vestergaards Wechsel nach England brachte, steckte er in den Transfer von Alassane Plea. 23 Millionen Euro zahlte Borussia an OGC Nizza – damit steht Plea bis heute an der Spitze.

Die Inflation der Ablösesummen untermauert ein weiterer Transfer aus dem Jahr 2018: Damals kam Andreas Poulsen als 18-Jähriger aus Dänemark. 4,5 Millionen Euro kostete der Youngster – und damit genau so viel wie Ex-Rekord-Borusse Insua.

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