Personal-Rochade in Dortmund Steigt Edin Terzic jetzt in der BVB-Hierarchie auf?

Sebastian Kehl und Edin Terzic sitzen nebeneinander und diskutieren.

Kennen den BVB beide sehr gut: Sebastian Kehl und Edin Terzic diskutieren auf der Tribüne beim Spiel zwischen Borussia Dortmund II und dem FC Würz am 3. Oktober 2021.

Michael Zorc tritt als Dortmunds Sportdirektor im Sommer ab, weshalb sich das interne BVB-Karussell zu drehen beginnt. Anwärter auf einen der begehrten Jobs: ein ehemaliger Trainer der Borussia.

Seit fast 24 Jahren ist Michael Zorc (59) im Management von Borussia Dortmund tätig, seit 2005 als Sportdirektor. Damit ist im Sommer Schluss: Der Ex-Profi und Champions-League-Sieger von 1997 hört auf.

Dadurch kommt es beim BVB zu einer Personal-Rochade, bei der auch ein heiß umworbener, ehemaliger Trainer der Borussia eine bedeutende Rolle spielen könnte.

Sebastian Kehl tritt in Michael Zorcs Fußstapfen

Den Posten von Zorc wird definitiv Sebastian Kehl (41) einnehmen. Kehl, der wie Zorc lange Jahre für die Borussia spielte, ist derzeit noch der Leiter der Lizenzspieler-Abteilung des Klubs. Dort konnte er sich auf die anstehenden Aufgaben als designierter Sportdirektor vorbereiten, war bereits in die Spielerverpflichtungen involviert.

Wenn Kehl nun also zur Nummer eins im BVB-Gefüge aufsteigt, braucht der Verein einen Mann, der sich um die bisherigen Angelegenheiten von Kehl kümmert. Ein Name, der in diesem Zusammenhang derzeit kursiert, ist Edin Terzic (39).

Lizenzspieler-Leitung statt Trainer-Posten für Edin Terzic?

Terzic arbeitete bereits in verschiedenen Funktionen für den Ballspielverein. Mal als Coach der zweiten Mannschaft, mal als Übungsleiter im Juniorenbereich, mal als Scout und zuletzt auch als Cheftrainer der Profimannschaft, mit der er am 13. Mai 2021 den DFB-Pokal gewann.

Zur Saison 2021/2022 musste er sich allerdings der Entscheidung der Klubleitung fügen: Terzic musste seinen Posten als Trainer räumen, weil Marco Rose (45) von Borussia Mönchengladbach verpflichtet wurde.

Der dem BVB sehr verbundene Terzic musste den Verein allerdings nicht verlassen, sondern wurde als Technischer Direktor installiert. Durch die Abdankung Zorcs erwartet ihn nun aber eventuell eine Beförderung. Er könnte künftig einen ähnlichen, wenn auch nicht deckungsgleichen Posten wie Kehl ausfüllen, könnte dabei eine Schnittstelle zwischen Jugend- und Profibereich bilden und ebenfalls an Transfers mitarbeiten.

Damit würde Terzic in der Klubhierarchie aufsteigen und der Verein müsste sich zunächst keine Gedanken mehr darum machen, dass der leidenschaftliche BVB-Fan Terzic dem Ruf eines anderen Klubs folgt. Im Sommer sollen angeblich mehrere Klubs an ihm interessiert gewesen sein – und zwar als Trainer. Darunter auch der VfL Wolfsburg, der mittlerweile wieder in einer Krise steckt.

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