Die Stimmung bei Borussia Dortmund ist nach der 0:2-Niederlage bei Tottenham Hotspur im Keller. Sportdirektor Sebastian Kehl reagierte im Anschluss mit einer knallharten Ansage.
Kehl kündigt Einzelgespräche anKrisen-Modus: BVB-Alarm nach CL-Pleite gegen Spurs
Beim BVB hängt der Haussegen mächtig schief!
Ein schwerer Rückschlag war die absolut gerechtfertigte 0:2-Klatsche gegen den angeschlagenen England-Klub Tottenham Hotspur (nur Platz 14 in der Premier League).
Borussia Dortmund wieder im Krisenmodus
Der Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse rückt damit vorerst in weite Ferne. Die katastrophale Nacht in Englands Hauptstadt hat die bekannten Probleme des Teams gnadenlos aufgedeckt.
Plötzlich steckt der BVB wieder tief in der Krise! Besonders der Angriff war eine einzige Enttäuschung, die Mannschaft erarbeitete sich so gut wie keine klaren Gelegenheiten.
Außerdem zeigten sich wieder riesige Schwierigkeiten bei Standards, was in den vergangenen zwei Spielen drei Gegentreffer zur Folge hatte. Die Abwehr agierte einfach zu ungenau, viel zu passiv und wirkte extrem wackelig. Das berichtet „Bild“.
Sportdirektor Sebastian Kehl (45) läutete nach dieser Niederlage umgehend die Alarmglocken. Er sprach Tacheles: „Wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir nicht in so eine Situation geraten, wo wir einfach den Fokus verlieren und wo wir das am Ende so einfach laufen lassen. Da müssen wir wirklich aufpassen.“ Das Team müsse endlich verstehen, „dass das nicht der Anspruch ist, den wir alle haben.“
Kehl machte unmissverständlich klar, dass jeder einzelne Spieler Verantwortung übernehmen muss und verlangte eine schonungslose Aufarbeitung. „Jeder Spieler muss sich hinterfragen, warum wir einfach so lange brauchen, um das Spiel anzunehmen.“ Er mahnte eindringlich, nicht in eine Situation zu kommen, „wo wir uns in ein paar Wochen fragen, warum wir in diesem Moment alles verspielt haben.“ Der Sportchef kündigte als Folge an: „Wir werden jetzt auch Einzelgespräche führen.“
Ebenso war Coach Niko Kovac (54) nach der Niederlage sichtlich genervt und stieß die Diskussion um die richtige Einstellung an. „Im Fußball gehört auch Mentalität dazu“, kritisierte er und sah genau das bei seiner Mannschaft nicht – ausgerechnet an einem Abend in der Königsklasse, an dem der Sprung ins Viertelfinale möglich war. „Das habe ich heute vermisst. Das war mir zu wenig.“
Besonders klar wurde Kovac bei der Bewertung der Performance seines Teams: „Mich ärgert nicht das Ergebnis, sondern die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

