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„Sie kannten mich nicht“Simpson-Pusey erlebte Kaltstart beim FC

Jahmai Simpson-Pusey schaut aggressiv und macht jemandem eine Ansage.

Auf dem Platz kann er auch ungemütlich werden: FC-Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey beim Heimsieg gegen Mainz.

Seit er beim 1. FC Köln ist, gehört Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey zum Stammpersonal bei den Geißböcken. Jetzt hat der 20-Jährige über seinen Kaltstart beim FC gesprochen.

Hätte man Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey (20) vor wenigen Wochen gesagt, dass er bei seinem neuen Verein in der Bundesliga sofort zum Stammspieler avanciert, hätte der Engländer einem wahrscheinlich den Vogel gezeigt.

In sechs Monaten bei Celtic Glasgow absolvierte der junge Abwehrspieler nur eine einzige Partie. Beim 1. FC Köln hingegen zählt er seit seinem Transfer zu den Dauerbrennern im Team von Trainer Lukas Kwasniok (44) – wettbewerbsübergreifend verpasste der Neuzugang keine einzige Sekunde.

Simpson-Pusey: „Es lag natürlich viel Verantwortung auf meinen Schultern“

Gerade einmal ein paar Tage nach seiner Ankunft im Trainingslager in Spanien, ging es für Simpson-Pusey sofort in die Startelf gegen Heidenheim. Im klubeigenen Interview auf der Website des 1. FC Köln hat der 20-Jährige jetzt über seinen Kaltstart bei den Geißböcken gesprochen.

„Es war verrückt, ich wurde gleich ins kalte Wasser geworfen. Aber ich habe mich darüber gefreut. Ich bin von Spiel zu Spiel besser reingekommen und bin glücklich über diese erste Woche“, berichtet der Engländer.

Mit seiner Rolle als wichtige Stütze in der Abwehr kommt der Verteidiger gut klar: „Es lag natürlich viel Verantwortung auf meinen Schultern – aber ich hatte das Gefühl, dass ich gut damit umgehen kann. Der Trainer hatte mir schon angekündigt, dass er mich ins kalte Wasser werfen würde – deshalb habe ich mich darauf vorbereitet, jederzeit spielen zu können.“

Weil gleich vier Innenverteidiger im Kader der Geißböcke verletzt sind, hatte der Trainer nur die Wahl zwischen dem Neuzugang und Cenk Özkacar. Kwasniok entschied sich dabei für die spielerische Komponente des Engländers. Gleich mehrfach zahlte der das Vertrauen mit punktgenauen Diagonalpässen zurück.

Einfach war sein Debüt aber trotzdem nicht: „Das Schwierigste war, mich an das Zusammenspiel mit den neuen Mitspielern zu gewöhnen – sie kannten mich nicht, ich kannte sie nicht. Weil es mein erstes Spiel war, konnten sie auch noch nicht das volle Vertrauen in mich haben. Schon in der zweiten Hälfte hat sich das Zusammenspiel mit dem Team besser angefühlt, es wurde von Zeit zu Zeit immer besser.“

Auch gegen den FC Bayern und Mainz zeigte der 20-Jährige anschließend eine souveräne Leistung. Für die Zukunft hat die Abwehrkante sich vorgenommen Deutsch zu lernen, um mit seinen Mitspielern noch besser zu kommunizieren.

In Köln ist Simpson-Pusey also schon wenige Wochen nach seinem Transfer angekommen, auch den Dom hat er sich bereits angesehen. Spätestens zu Karneval wird er die Stadt aber richtig kennenlernen. Der Abwehrspieler weiß: „In England haben wir zwar auch Karneval, aber das ist nicht wirklich vergleichbar.“