Said El Mala wechselt nicht zum BVB. Die Dortmunder Bosse haben schnell reagiert.
BVB plant umEl-Mala-Ersatz schon in Dortmund – Holländer wartet sehnsüchtig

Copyright: IMAGO/DeFodi Images
Lars Ricken und Ole Book orientieren sich nach dem geplatzten El-Mala-Transfer um.
Der Ärger über den geplatzten Transfer von Said El Mala war bei Niko Kovac schnell verflogen. „Lasst euch überraschen“, rief der Trainer von Borussia Dortmund gut gelaunt den wartenden Journalisten mit Blick auf die Personalplanungen nach dem 2:2 im Testspiel gegen die AS Rom zu.
Wohl wissend, dass die Verantwortlichen eine Woche vor dem Supercup gegen Double-Gewinner Bayern München mit Hochdruck an weiteren Verstärkungen arbeiten.
El-Mala-Ersatz schon in Dortmund gelandet
„Natürlich werden ein paar Gelder frei und die wollen wir sportlich und wirtschaftlich gut einsetzen“, sagte Geschäftsführer Lars Ricken. Statt 50 Millionen für El Mala auf den Tisch zu legen, setzt der BVB auf eine andere Lösung. „Natürlich gibt es jetzt die Möglichkeit, dass wir noch mehr als einen Spieler verpflichten. Wir haben einige Spieler im Kopf, die uns noch verstärken können“, versicherte Sportdirektor Ole Book.
Einen Tag später stand dann fest: Nach Konstantinos Karetsas soll auch dessen Landsmann Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki verpflichtet werden. Der 23-Jährige ist zwar kein Flügelflitzer wie El Mala, doch das ist offensichtlich kein Ausschlusskriterium.
Mehr News für dich
Bayer-Hammer um Boniface
Dieses Vertrags-Geheimnis kannte niemand
Konstantelias landete am Sonntag in Dortmund, um seinen Medizincheck zu absolvieren. Fix ist der Deal noch nicht, aber auf der Zielgeraden. Für Konstantelias muss der Vizemeister rund 30 Millionen Euro hinlegen.
Der BVB sei „für alle Eventualitäten immer gut vorbereitet. Und ich glaube, wir haben was Gutes in petto“, hatte Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung, noch am Samstag bei Sky gesagt. Und bei Konstantelias soll es nicht bleiben.
Ein weiterer heißer Kandidat ist auch Mittelfeldspieler Joey Veerman von der PSV Eindhoven. Der 27-Jährige besitzt dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro, die in wenigen Tagen aber ausläuft. „Sie müssen sich beeilen. Es ist ein großartiger Verein. Man hört die Gerüchte, aber es ist nicht so, als würde ich dort schon spielen“, sagte Veerman nach dem Sieg am Samstag bei Excelsior Rotterdam (2:1).
Wenn es aber so komme, „wäre es eine fantastische Gelegenheit für mich. Ich warte seit Jahren darauf.“ Zudem will der BVB auf der Rechtsverteidigerposition noch einmal nachlegen. (are/sid)

