Said El Mala steht auf der Golden-Boy-Shortlist – und der Kölner Offensivspieler durfte sich zuletzt auch im DFB-Trikot zeigen.
In den Top-25El Mala weiter im Rennen um Youngster-Award

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Said El Mala ist unter den besten 25 Spielern für den Golden Boy.
Drei junge deutsche Nationalspieler stehen in der Endauswahl für die Auszeichnung zum „Golden Boy“, dem größten europäischen Fußball-Talent.
Der Kölner Said El Mala (20), Bayern-Youngster Lennart Karl (18) und der von Jürgen Klopp zwar schon nominierte, aber noch nicht eingesetzte Finn Jeltsch (20/VfB Stuttgart) gehören zu den insgesamt 25 Kandidaten.
Bislang nur ein deutscher Gewinner
Der „Golden Boy“ wird alljährlich von der italienischen Sporttageszeitung Tuttosport und dem Portal Transfermarkt gekürt. Die Talente dürfen frühestens 2006 geboren sein und müssen im Bewertungszeitraum in einer der 25 stärksten ersten Ligen Europas spielen. Einziger deutscher Gewinner bisher war Mario Götze 2011.
Als Favorit gilt wohl Pau Cubarsi aus Spanien. Der Innenverteidiger des FC Barcelona wurde in diesem Jahr bereits Weltmeister mit der spanischen Nationalmannschaft.
Auch El Mala konnte in der jüngsten Länderspielpause erste Spuren im DFB-Trikot hinterlassen. Der Kölner Offensivspieler feierte beim Heimspiel in München gegen Serbien sein Länderspieldebüt. Gegen Griechenland kam er anschließend in der letzten halben Stunde zum Einsatz.
Seit seinem festen Wechsel von Viktoria Köln zum 1. FC Köln im Sommer 2025 hat sich der 20-Jährige auch in der Bundesliga etabliert und ist dort bereits in seiner zweite Saison. In der vergangenen Spielzeit überzeugte El Mala mit 13 Toren und fünf Assists.
In der laufenden Saison wurde der Offensivspieler von einer Erkältung zurückgeworfen und stand erst in einer von vier Bundesliga-Partien über die komplette Spielzeit auf dem Platz. Einen Treffer hat er dennoch bereits erzielt. Als bislang letzter FC-Spieler hatte Max Finkgräfe 2024 für Furore beim Golden-Boy-Award gesorgt.
Aus der Bundesliga sind dieses Jahr außerdem Konstantinos Karetsas (Griechenland) und Joane Gadou (Frankreich) von Borussia Dortmund dabei. 2025 stand kein Deutscher auf der Shortlist, ausgezeichnet wurde der Franzose Desiré Doué von Paris Saint-Germain.
2024 gewann Lamine Yamal (Spanien), 2023 Jude Bellingham (England). Es entscheidet eine Jury internationaler Experten. Aufgrund seines Erfolges vor zwei Jahren kann Yamal den Titel nicht wieder gewinnen. (han/sid)
