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Ein Sieg bis zur WMBolivien nach Sieg gegen Suriname im Playoff-Finale um WM-Ticket

Bolivien - Suriname

Copyright: Fernando Llano/AP/dpa

Der von Miguelito (Mitte) verwandelte Elfmeter entschied die Partie zugunsten von Bolivien.

Was für eine Nervenschlacht! Bolivien dreht ein verloren geglaubtes Spiel und ist nur noch einen Schritt von der WM-Sensation entfernt.

Für Bolivien ist der große Traum von der Weltmeisterschaft zum Greifen nah! In einem hochdramatischen Halbfinale der WM-Ausscheidung bezwang die südamerikanische Nation die Auswahl von Suriname mit Bundesliga-Akteur Sheraldo Becker mit 2:1 (0:0). Damit fehlt nur noch ein einziger Erfolg für das große Ziel.

Wie die dpa berichtet, geht es im Endspiel nun in der Nacht auf Mittwoch (deutscher Zeit) gegen den Irak. Der Gewinner dieser entscheidenden Begegnung, die auch in Monterrey (Mexiko) im WM-Stadion stattfindet, löst das Ticket für die WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird.

Irre Wende nach Schock-Rückstand

Dabei sah es für die Bolivianer lange Zeit gar nicht gut aus. Suriname, das von seiner allerersten WM-Teilnahme träumte, wurde durch Liam van Gelderen in Minute 48 überraschend mit 1:0 in Front gebracht. Doch Bolivien bewies Moral und startete eine beeindruckende Aufholjagd.

Bolivien - Suriname

Copyright: Fernando Llano/AP/dpa

Das 1:0 reichte Suriname nicht auf dem Weg zur Fußball-WM.

Zunächst war es der blutjunge Moises Paniagua, gerade einmal 18 Jahre alt, der in Minute 72 für den Ausgleich sorgte. Nur sechs Minuten darauf foulte Leo Abena den gerade erst eingewechselten Juan Godoy im Strafraum. Den fälligen Strafstoß nutzte Miguel „Miguelito“ Terceros eiskalt zur umjubelten Führung für Bolivien.

Im Finale droht eine absolute Hammer-Gruppe

Für den Angreifer vom FC Santos war es bereits der achte Treffer in 13 Begegnungen der WM-Qualifikation – einer davon fiel beim 1:0-Sieg über Brasilien im September. Auf den Sieger des Finalduells wartet bei der Weltmeisterschaft eine echte Herausforderung: In Gruppe I trifft man auf die Schwergewichte Senegal, Frankreich und Norwegen.

In der Nacht kämpfen zudem Neukaledonien und Jamaika um das zweite verbleibende Ticket. Der siegreiche Kontrahent aus diesem Match trifft nächste Woche auf die DR Kongo.

Für Bundesliga-Profi Becker von Mainz 05 nahm der Abend ein bitteres Ende. Er wurde zwar in den letzten Minuten eingewechselt, konnte aber auch in der mehr als zehn Minuten langen Nachspielzeit die Niederlage seines Teams nicht mehr verhindern. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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