Toni Kroos (36) schaut mit Kopfschütteln auf seinen Ex-Klub. Die Personalpolitik bei Bayer Leverkusen macht ihn fassungslos.
„Wirkt alles komisch“Toni Kroos mit düsterer Prognose für Leverkusen

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Toni Kroos mit Mikrofon
Da platzt es auch mal aus einem Weltmeister raus: Toni Kroos, der von 2009 bis 2010 selbst für die Werkself die Schuhe schnürte, hat in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ kein gutes Haar an den aktuellen Entwicklungen bei Bayer Leverkusen gelassen.
Für ihn ist klar: „Mit dem Leverkusen, wo ich damals gespielt habe, hat das jetzt nicht mehr so viel zu tun.“ Rumms!
„Wirkt alles komisch“: Kroos kritisiert Bayer-Bosse
Besonders die Behandlung von Robert Andrich stößt dem ehemaligen Superstar sauer auf. Unter dem neuen Trainer Carles Martinez verlor der Mittelfeld-Motor erst die Kapitänsbinde und dann seinen Stammplatz.
Nach langem Hin und Her über einen möglichen Wechsel bleibt er nun doch. Kroos kann zudem eine andere Entscheidung überhaupt nicht fassen: den Verkauf von Exequiel Palacios nach England.
Die Fußball-Legende findet dafür deutliche Worte: „Du rasierst einen Rob (Andrich; Anm. d. Red.) komplett, um gleichzeitig dann auf der Position noch jemanden zu verkaufen. Weiß ich nicht, das ist ganz komisch.“ Das berichtet „Sport Bild“.
Kroos legt nach und hinterfragt die Strategie der Verantwortlichen. „Dann muss ich auf der Position auch richtig gut besetzt sein oder nicht noch die Idee haben, kurz vor Schluss einen abzugeben, der für die Position eingeplant ist. Wirkt alles komisch“, erklärte der Ex-Profi von Real Madrid.
Für Kroos hat das Team der Werkself nach Ende der Transferphase insgesamt an Qualität verloren. Wichtige Spieler wie Palacios und Alejandro Grimaldo haben den Verein verlassen. Die Neuzugänge, darunter Afonso Moreira, Miguel Gutierrez und Facundo Medina, können diesen Aderlass seiner Meinung nach nicht auffangen.
Sein Fazit fällt dementsprechend düster aus. Nach dem großen Umbruch im Team glaubt Kroos nicht, dass sein ehemaliger Klub in der kommenden Bundesliga-Saison einen Platz unter den besten fünf Mannschaften erreicht. (red)
