Auch beim 1. FC Köln war der Deadline Day am Dienstag ein betriebsamer Tag. Bei einer Personalie ergab sich auf den letzten Drücker tatsächlich noch ein Wechsel-Szenario.
Späte Wende am Deadline DayFC-Verteidiger doch noch verliehen

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Am Deadline-Day (1. September 2026) geht es erwartungsgemäß drunter und drüber auf dem Transfermarkt. Die Vereine wollen auf den letzten Drücker die letzten Kader-Korrekturen vornehmen. Auch beim FC herrschte Hochbetrieb.
Es wurde fieberhaft nach einem Linksverteidiger gesucht und auch auf der Abgabenseite sollte noch etwas passieren. Patrik Kristal wurde bereits an den FC Thun in die Schweiz verliehen, Innenverteidiger Julian Pauli (zu Energie Cottbus) sollte folgen.
Bakatukanda ohne FC-Einsatz in der Vorbereitung
Der Verteidiger war am Vormittag bereits vom Training freigestellt worden, um Gespräche zu führen. Dort läuft alles auf einen Last-Minute-Wechsel hinaus. Pauli soll wie bereits vergangene Saison Spielpraxis sammeln, die er diese Saison beim FC nicht bekommen hätte.
Der Abwehrspieler war durch eine Verletzung früh ins Hintertreffen geraten und daher in der Hierarchie höchstens Nummer fünf oder sechs. Auch ein anderer FC-Verteidiger, der auf Leihklub-Suche war, fand ganz spät und nach überraschender Wende doch noch einen Abnehmer.
Zunächst sah es bei Elias Bakatukanda nicht nach einer Entscheidung aus. Der Klub und die Spielerseite hatten in den vergangenen Tagen verschiedene Optionen geprüft, aus unterschiedlichen Gründen kam allerdings kein Leih-Geschäft beim 22-Jährigen zustande.
Am späten Nachmittag ging dann doch noch eine Tür auf: Der VfL Osnabrück wollte eigentlich den ehemaligen Kölner Justin Diehl (21) vom VfB Stuttgart ausleihen, doch am Ende platzte der Wechsel zum Zweitliga-Aufsteiger von Ex-FC-Trainer Timo Schultz (49).

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Nicht nur am Kopfballpendel zeigte Elias Bakatukanda in der Saisonvorbereitung beim 1. FC Köln seine Qualitäten.
Dadurch wurde Platz im Budget frei – und Schultz holte einen anderen alten Bekannten. Wie knapp das Ganze ablief, zeigt ein Blick auf die Uhrzeit: Erst am Mittwochmorgen – und damit einen Tag nach Schließung des Transferfensters – machten die Niedersachsen die Verpflichtung von Bakatukanda offiziell. Ein Last-Minute-Deal im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei handelt es sich um eine Leihe ohne Kaufoption.
Den ganzen Sommer über befand sich der FC auf intensiver Suche nach einer passenden Lösung, aber aufgrund der langen Zeit ohne Pflichtspiel erwies sich das als gar nicht so einfach. Der verrückte Deadline Day, bekannt für überraschende Wendungen in letzter Minute, änderte das Szenario plötzlich noch einmal.
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Der FC ist mit einem Sieg in die Saison gestartet. Wie geht es für die Geißböcke nach dem 3:2 gegen Hoffenheim beim VfB Stuttgart weiter?
Hätte es nicht mit einer Leihe geklappt, wäre Bakatukanda als Perspektivspieler am Geißbockheim geblieben. Einsätze in der U21, in der er dringend benötigte Spielpraxis gesammelt hätte, sollten es dem Eigengewächs ermöglichen, sich für Einsatzminuten in der Bundesliga unter Trainer René Wagner zu empfehlen.
