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„Hat Potenzial und bringt viel mit“FC-Talent nach Deadline Day ins Ausland verliehen

Julian Pauli trägt beim 1. FC Köln im Training die Bälle.

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

Julian Pauli verlässt den 1. FC Köln erneut auf Leih-Basis.

Neuer Anlauf per Leihe: Julian Pauli verlässt den 1. FC Köln wie schon vergangene Saison vorübergehend. Diesmal zieht es den Abwehrspieler ins Ausland.

Der Transferfenster in Deutschland ist zwar seit Dienstagabend geschlossen, da aber andere Märkte noch offen sind, können weiterhin Transfers getätigt werden.

Auch beim 1. FC Köln tut sich nach dem Deadline Day noch etwas. Denn nachdem man Elias Bakatukanda erfolgreich zum VfL Osnabrück verleihen konnte, wurde nun auch ein Klub für zweiten Leih-Kandidaten in der Abwehr gefunden.

FC glaubt weiter an Pauli – doch der braucht Spielpraxis

Julian Pauli wechselt zu Odense BK. In Dänemark soll der Youngster weiter Spielpraxis sammeln, die ihm in Köln keiner garantieren konnte.

„Die Leihe nach Odense wird meine erste fußballerische Station im Ausland und damit eine ganz neue Erfahrung in einem neuen Umfeld. Ich freue mich darauf und möchte das Jahr nutzen, um mich sportlich in einer starken Liga weiterzuentwickeln. Nach dem Jahr in Dresden wird es für mich nun der nächste Schritt, mich in der ersten dänischen Liga zu behaupten“, sagte Pauli zum Schritt ins Ausland.

Der junge Verteidiger war nach einer erfolgreichen Leihe zu Dynamo Dresden mit viel Selbstvertrauen und großen Erwartungen zurückgekehrt. Doch eine Verletzung früh in der Vorbereitung durchkreuzte all seine Pläne.

Pauli wurde in der Abwehr-Hierarchie durchgereicht. Im Laufe der ersten Wochen kristallisierte sich bereits heraus, dass er es schwer haben würde, auf Spielzeit zu kommen. Das ließ Sportboss Kessler auch früh durchblicken. Spätestens nach der Generalprobe beim SC Paderborn war klar, dass Pauli zumindest diese Saison keine Chance beim FC haben würde.

„Es ist für Julian in seinem Alter wichtig, viel zu spielen. Er hat viel Potenzial und bringt viel mit. Jetzt hatte er aber wieder muskuläre Probleme und hinkt ein bisschen hinterher in dem Fünfkampf“, sagte Kessler über die Situation des FC-Talents.

Schon damals war der Plan, Pauli in den abschließenden Testspielen „viel Spielzeit“ zu geben, um sich zeigen zu können. Doch dann, so Kessler, „werden wir uns noch mal in die Augen schauen müssen, ob er hier die Möglichkeit zu regelmäßiger Spielzeit hat.“ Nun fiel die Wahl auf eine erneute Leih-Station.

Das liegt an der übermächtigen Konkurrenz: Luka Lochoshvili, Jahmai Simpson-Pusey, Rav van den Berg und Joel Schmied waren allesamt vor ihm. Als Nummer fünf hätte er wohl oftmals nicht mal im Kader gestanden. Also musste eine externe Lösung her, weil Einsätze in der U21 längst keinen Sinn mehr bei ihm ergeben.

In Odense soll er nun regelmäßig zum Einsatz kommen, um dann im dritten Versuch im kommenden Sommer doch noch mal beim FC anzugreifen. Bei seinem neuen Klub trifft Pauli auf die drei Deutschen Fiete Arp (u.a. HSV und Bayern), Jona Niemiec (Fortuna Düsseldorf) und Noah Ganaus (Regensburg).

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