Trotzdem im WM-Kader? Für diesen Leverkusener kommt das Spiel gegen den 1. FC Köln zu früh

Ayman Azhil, Nadiem Amiri und Florian Wirtz trainieren bei Bayer Leverkusen.

Die Leverkusener Ayman Azhil, Nadiem Amiri und Florian Wirtz beim Aufwärmprogramm am 31. Oktober 2022.

Die Uhr tickt für Florian Wirtz. Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen arbeitet mit Hochdruck am Comeback nach seinem Kreuzbandriss. Gegen seinen Ex-Klub wird er aber noch nicht spielen.

Nationalspieler Florian Wirtz (19) vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen muss sich im Spiel am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky und im Live-Ticker bei EXPRESS.de) bei seinem Ex-Klub 1. FC Köln noch in Geduld üben.

Der 19-Jährige, der am 13. März 2022 im Heimspiel gegen den 1. FC Köln (0:1) einen Kreuzbandriss im Knie erlitten hatte, wird gegen den FC nicht spielen. Die FC-Fans hatten Wirtz' Verletzung damals mit fiesen  Schmähgesängen gefeiert, was selbst Trainer Steffen Baumgart kritisiert hatte.

WM-Aus von Florian Wirtz besiegelt?

Bayer Leverkusen will bei dem Riesentalent kein Risiko eingehen, das Comeback soll nicht überstürzt über die Bühne gehen. Ist damit auch das WM-Aus für Wirtz besiegelt? Nicht unbedingt, doch der WM-Kader für das Turnier in Katar wird schon am Donnerstag verkündet. Und Wirtz, der mit viel Getöse von Köln nach Leverkusen gewechselt war, ist weiterhin seit fast acht Monaten ohne Wettkampfpraxis.

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„Es ist noch zu früh, wir müssen noch warten“, sagte Bayer-Coach Xabi Alonso auf der Pressekonferenz vor der Bundesliga-Begegnung in Köln. Er werde allerdings dem Spieler Rückendeckung geben, sollte er von Bundestrainer Hansi Flick in den 26-köpfigen WM-Kader am Donnerstag berufen werden.

„Ich unterstütze meine Spieler natürlich, wenn die Chance besteht, für eine WM berufen zu werden“, ergänzte der 40 Jahre alte Spanier.

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Man müsse „Schritt für Schritt“ vorangehen, am Mittwoch sei Wirtz nicht im Kader: „Am Donnerstag werden wir sehen, was passiert, was die Nominierung bringt.“

Wirtz' Chancen stehen nach acht Monaten ohne Ball am Fuß nicht besonders gut, doch da erstmals nicht nur 23 Spieler, sondern 26 Profis nominiert werden, könnte sich der Bundestrainer den Luxus leisten, einen nicht ganz fitten Wirtz für die besonderen Momente, die solch ein WM-Turnier in der Regel bereithält, zu berufen.

Ein Einsatz gegen den 1. FC Köln hätte Wirtz, den zahlreiche Experten neben Jamal Musiala vom FC Bayern München als größtes Talent im deutschen Fußball sehen, aber mit Sicherheit in Hinblick auf die Kader-Bekanntgabe nicht geschadet. (sid/can)

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