Erst im Sommer blätterte Bayer Leverkusen 35 Millionen Euro für den angedachten Nachfolger von Florian Wirtz hin, der will den Verein jetzt angeblich schon wieder verlassen.
Frust-Alarm vor FC-SpielLeverkusener Rekord-Einkauf will schon wieder weg
Nächste Personal-Diskussion bei Bayer Leverkusen! Malik Tillman (23) hegt einem Bericht zufolge schon Gedanken an einen raschen Abgang. Der vor der Saison für 35 Millionen Euro verpflichtete Offensivakteur ist demnach über seine derzeitige Rolle bei der Werkself frustriert.
Nachdem er mit einer Knöchelverletzung zu kämpfen hatte, reichte es für ihn zuletzt nur für kurze Auftritte. Die Hoffnungen in den eigentlich als Nachfolger von Florian Wirtz (22) verpflichteten US-Amerikaner waren dabei enorm. Laut „Sport Bild“ ist Tillman aber alles andere als zufrieden.
Zoff mit dem Coach? Tillman fühlt sich ausgebremst
Besonders die Beziehung zu Trainer Kasper Hjulmand wird als schwierig beschrieben. Tillman soll das Vertrauen des Dänen vermissen und das Gefühl verspüren, seine Qualitäten im Spielsystem des Trainers nicht entfalten zu können. Ob Hjulmand allerdings über die Saison hinaus in Leverkusen an der Seitenlinie steht, ist noch völlig offen.
Doch damit nicht genug: Tillman soll sich bei seinem Wechsel eine stärkere Einbindung in die Gilde der Führungsspieler erhofft haben und mit der Kommunikation im Verein hadern. Seinen Unmut habe er bereits bei Sportchef Simon Rolfes deutlich gemacht.
Bei vielen Fans gilt Tillman nicht gerade als Liebling, die Erwartungen der hohen Ablöse und die großen Fußstapfen von Vorgänger Wirtz machen dem beim FC Bayern ausgebildeten offensiven Mittelfeldspieler spürbar zu schaffen: Bei keinem anderen Akteur geht nach misslungenen Aktionen derart schnell ein Raunen durch das Stadion.
Die internationale Gala, als Leverkusen zu Hause nach einer kämpferischen Glanzleistung beinahe gegen den FC Arsenal im Achtelfinale der Champions League gewonnen hätte, vermieste Tillman mit einem unnötig verursachten Elfmeter in den Schlussminuten.

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Malik Tillman kommt in seiner ersten Saison für Bayer Leverkusen nicht so wirklich auf die Beine.
Eigentlich will Bayer den Rechtsfuß, der einen Vertrag bis 2030 besitzt, nicht ziehen lassen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch hoch, dass Tillman einen Transfer forciert, falls Hjulmand über den Sommer hinaus Trainer bleibt.
Entscheidend für den Verbleib des Trainers ist der Saison-Endspurt, am Samstag geht es im ersten von vier Endspielen um die Champions League für Leverkusen zum 1. FC Köln.
Und mögliche Käufer gibt es bereits: Laut „Sport Bild“ werben der FC Brentford und der FC Fulham, zwei Vereine aus der Premier League, um seine Dienste. Beide sollen gewillt sein, jene 35 Millionen Euro zu bezahlen, die Leverkusen an die PSV Eindhoven überwiesen hatte. (red)
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