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Kennen Sie diese Regel?Darum verbietet die DFL zwei Zweitliga-Kickern den Einsatz am Wochenende

Braunschweigs Linus Gechter wird verletzt auf einer Trage vom Spielfeld getragen.

Braunschweigs Linus Gechter wird am 12. März 2023 verletzt vom Spielfeld getragen.

Die Regel ist im Fußball nicht neu, doch sie kommt nicht oft zum tragen. Kennen Sie den Return-To-Play-Plan der DFL? 

Seit 2019 gelten in der Bundesliga und 2. Bundesliga verbindliche Regeln zum Umgang mit Kopfverletzungen. Zwei Spieler von Braunschweig und Kiel dürfen deshalb am Freitag noch nicht wieder spielen.

Beim Zweitliga-Nordduell zwischen Eintracht Braunschweig und Holstein Kiel kommt am Freitagabend eine medizinische Vorgabe der Deutschen Fußball Liga (DFL) zum Tragen, die den Umgang mit Kopfverletzungen in der Bundesliga und 2. Bundesliga regelt.

Ball aus kurzer Distanz an den Kopf bekommen

Beide Klubs haben je einen Spieler im Team, der in den vergangenen Tagen aus kurzer Distanz einen Ball an den Kopf bekam – und deshalb an diesem Freitag im Eintracht-Stadion (18.30 Uhr/Sky) noch nicht wieder eingesetzt werden darf.

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Bei den Braunschweigern geht es um den Verteidiger Linus Gechter, der am vergangenen Sonntag bei der 1:2-Niederlage in Darmstadt in der Mauer stand, als ihn ein Freistoß am Kopf traf. Der 18-Jährige musste nach langer Behandlung vom Platz getragen und ins Krankenhaus gebracht werden.

„Zum Glück hat sich nach den Untersuchungen nichts Schlimmeres herausgestellt. Bei der DFL gibt es aber einen Return-To-Play-Plan, der dafür sorgt, dass er uns auch morgen noch fehlen wird“, sagte Trainer Michael Schiele am Donnerstag.

Bei den Kielern betrifft dies den Abwehrspieler Stefan Thesker. „Er hat letzte Woche im Training einen Ball an den Kopf bekommen und ist umgefallen. Es ist nichts Schlimmes“, sagte Holstein-Trainer Marcel Rapp. Auch die Kieler wollen das Protokoll einhalten.

Auf Empfehlung der medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) professionalisierte die Deutsche Fußball Liga (DFL) vor der Saison 2019/20 ihren Umgang mit Kopfverletzungen. Zahlreiche Mediziner kritisieren bis heute, dass dieses Thema und mögliche Folgen in der Profifußball-Branche unterschätzt werden. (dpa)