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Turban-Festival in Regensburg Söder sieht heftigen Kopf-Crash von Tempelmann und Boukhalfa

Jahn Regensburgs Carlo Boukhalfa liegt mit einer Kopfverletzung auf dem Rasen

Während des Zweitliga-Spiels zwischen dem 1. FC Nürnberg und Jahn Regensburg musste Jahn-Profi Carlo Boukhalfa minutenlang behandelt werden, konnte aber mit Turban weiterspielen.

Schock-Moment beim Zweitliga-Spitzenreiter Jahn Regensburg. Im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg rauschten Carlo Boukhalfa und Lino Tempelmann mit den Köpfen zusammen. Beide Akteure spielten zunächst weiter.

Regensburg. Schock-Moment in der 2. Bundesliga am Sonntag (12. September 2021)! Beim Aufeinandertreffen von Spitzenreiter Jahn Regensburg und dem 1. FC Nürnberg kam es kurz vor dem Seitenwechsel zu einem bösen Zusammenstoß zweier Profis.

Nach Regensburg-Freistoß: Spieler krachen mit den Köpfen aneinander

Beim Stand von 1:1, der zugleich auch das Halbzeitergebnis war, gab es in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch einmal einen Freistoß für die Hausherren. Bei der Hereingabe rauschten Regensburgs Carlo Boukhalfa (22) und Nürnbergs Lino Tempelmann (22) übel mit den Köpfen aneinander. Der Nürnberger ist etwas später dran und trifft – statt den Ball – nur den Kopf seines Gegenspielers. Foulspiel. 

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Vor den Augen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (54), selbst bekennender Club-Anhänger, sackten beide Akteure verletzt zu Boden und blieben vorerst liegen. Die beiden Spieler wurden sofort behandelt, da sie sich beide Platzwunden zugezogen haben. Tempelmann, der nach 19 Minuten das 1:0 für den FCN erzielt hatte, stand als Erster wieder auf den Beinen, hatte dabei bereits schon einen Turban auf dem Kopf.

Lino Tempelmann und Carlo Boukhalfa liegen verletzt am Boden

Beim Spiel der 2. Bundesliga am Sonntag (12. September 2021) zwischen dem 1. FC Nürnberg und Jahn Regensburg rauschten Clubberer Lino Tempelmann (22) und Jahn-Profi Carlo Boukhalfa (22) böse mit den Köpfen zusammen. Beide Spieler mussten minutenlang behandelt werden, konnten aber weiterspielen.

Auch Boukhalfa, der seinen Turban noch im Sitzen umgebunden bekam, konnte weitermachen. Wenig später pfiff Schiedsrichter Daniel Schlager (31, Hügelsheim) zur Halbzeit, ohne dass einer der beiden Spieler, die noch bis zum Sommer gemeinsam beim SC Freiburg unter Vertrag standen, ausgewechselt wurde. Boukhalfa blieb wenig später allerdings in der Kabine, er wurde durch Benedikt Saller (28) ersetzt.

Die Szene befeuert erneut die Debatte um den zu laschen Umgang mit Kopfverletzungen im Fußball. Auf Twitter schreibt Lukas: „Beide müssten ausgewechselt werden. Ernsthaft. Dieser lasche Umgang mit Kopfverletzungen ist schrecklich. Nicht nur hier sondern im gesamten Fußball.“

Ein weiterer User fragt: „Und natürlich spielen beide Spieler weiter. Muss erst etwas Schlimmes passieren, bis Kopfverletzungen ernst genommen werden?“ Zur Halbzeit wurde übrigens auch Club-Kapitän Enrico Valentini (32) ausgewechselt, der sich bereits in der dritten Spielminute ebenfalls eine Kopfverletzung zugezogen hatte.

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