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Last-Minute-Jubel in Hamburg HSV zieht Kopf gegen Sandhausen gerade noch aus der Schlinge

Die Spieler des Hamburger SV bejubeln das 1:0 gegen den SV Sandhausen

Der HSV feierte am Samstagabend (11. September 2021) gegen den SV Sandhausen einen 2:1-Erfolg in der 2. Bundesliga. Hier bejubeln Siegtorschütze Moritz Heyer (2.v.r.) den Treffer zum 1:0 von David Kinsombi (M.).

Der HSV hat am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga mal wieder zu Hause gewonnen: Gegen den SV Sandhausen gab es einen 2:1-Erfolg in letzter Minute.

Hamburg. Der Hamburger SV hat nach 111 Tagen mal wieder ein Heimspiel gewonnen! Und es war ein Erfolg in buchstäblich letzter Minute. Moritz Heyer (46) bescherte Neu-Coach Tim Walter (45) gegen den SV Sandhausen mit seinem 2:1-Siegtreffer in der sechsten Minute der Nachspielzeit den überhaupt ersten Heimsieg als Hamburger Trainer. Durch den Dreier am Samstagabend (11. September 2021) schoben sich die Hamburger (neun Punkte) auf Rang acht der Tabelle.

David Kinsombi (25) hatte den HSV per Foulelfmeter in Führung gebracht (74.), zudem sah Sandhausens Marcel Ritzmaier (28) wegen unsportlichen Verhaltens Gelb-Rot (73.). Er hatte vor Kinsombis Strafstoß den Elfmeterpunkt mit seinen Stollen traktiert und sah für die Unsportlichkeit Gelb. Und dennoch kassierte der Favorit aus Hamburg noch einmal den Ausgleich durch Janik Bachmann (87.).

HSV feiert Last-Minute-Sieg gegen SV Sandhausen

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Mit jetzt neun Punkten klettert der HSV auf Rang acht der Tabelle und hat vorerst nur zwei Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei, den Nordrivale Werder Bremen (elf) inne hat. Sandhausen steht mit vier Zählern auf Rang 16 in der Abstiegszone. Seinen zuvor einzigen Saisonsieg hatte der Hamburger SV im Juli zum Auftakt bei Erstliga-Absteiger Schalke 04 (3:1) gefeiert.

Gegen Sandhausen war der HSV über die gesamte Spieldauer das dominante Team, vergab aber zahlreiche Chancen. Allein in der ersten Hälfte hätten Robert Glatzel (6.), Tim Leibold (12.) und vor allem Manuel Wintzheimer (18./25.) treffen können. Auch in der zweiten Hälfte stand Sandhausens starker Torwart Patrick Drewes (28) lange Zeit immer wieder im Weg. Doch beim späten Siegtreffer in der sechsten Minute der Nachspielzeit konnte er nichts mehr ausrichten – auch, weil er von einer Verletzung gehandicapt war. (sid, kos)

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