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Wurde El Mala ein Tor geklaut?Wirbel um FC-Szene: „Das siehst du richtig“

Said El Mala wird von Leon Avdullahu am Trikot gehalten.

Copyright: Screenshot DAZN

Said El Mala wird von Leon Avdullahu am Trikot gehalten.

Aktualisiert:

Eine Szene beim 3:2-Sieg des FC gegen Hoffenheim ging etwas unter. Unter anderem darum ging es in der neuen Folge des FC-Podcasts von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger.

Der Auftakt in die neue Saison ist gelungen, perfekt ist beim 1. FC Köln aber natürlich noch lange nichts. Trotzdem überwiegt erst einmal die Freude über den 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim.

Matchwinner am 1. Spieltag war Neuzugang Thijs Dallinga, der den FC mit zwei Treffern zum Sieg schoss. Das erste Kölner Tor des Tages erzielte Superstar Said El Mala.

Wurde Said El Mala ein Tor geklaut?

Und der 20-Jährige hätte sogar auch fast ein zweites Mal getroffen. In der 64. Minute stieg Luka Lochoshvili bei einer FC-Ecke am höchsten und köpfte beim Stand von 1:1 nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

Dort hatte auch El Mala gelauert und wollte den Kopfball des Georgiers zur FC-Führung verwerten. Aber Leon Avdullahu störte El Mala noch entscheidend, indem er an dessen Trikot zog. So wurde dem Kölner die Chance genommen, noch an den Ball zu kommen und ins leere Tor einzuschieben.

Großartige Beachtung fand die Szene allerdings nicht: keine für den Fan erkennbare Überprüfung durch den VAR, kein Reklamieren der Kölner. El Mala selbst hatte wohl gar keine Energie mehr dafür, um sich bei Schiedsrichter Florian Badstübner zu beschweren, kurz zuvor lag er bereits mit Krämpfen am Boden und wurde nur eine Minute später völlig entkräftet ausgewechselt.

Aufgefallen war die Szene auch FC-Reporter Jürgen Kemper. In der neuesten Folge des FC-Podcasts „Wir waren klar besser“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger sagte er über die Szene mit El Mala: „Er wird meiner Meinung nach ganz klar am Trikot gezogen. Das sah in der realen Geschwindigkeit gar nicht so schlimm aus. Wenn man sich die Bilder aber nochmal anguckt, da siehst du richtig, wie das Trikot so bestimmt 20 Zentimeter vom Körper weggezogen wird. Also vielleicht sogar Elfmeter? Oder ist das zu viel?“

KStA-Sportchef Christian Löer, der die Partie mit zehn Hörerinnen und Hörern in der DuMont-Loge verfolgte, war die Szene von dort erst einmal gar nicht aufgefallen. „Was ich vor Augen hatte, war, wie dieser Ball am langen Pfosten vorbeigeht und ich mich irgendwie ärgere und denke: ‚Oh Mann, der hätte auch drin sein können.‘ Alles andere hatte ich überhaupt nicht mehr im Gedächtnis.“

Erst zu Hause hatte er die Szene in der Wiederholung gesehen: „Dann sehe ich die Szene und denke: ‚Okay, das mit dem Trikot, das war jetzt aber nicht der Wind.‘ Und wenn sich ein Trikot dermaßen dehnt, dann ist es ein Foul.“

Das sah auch Kemper so und wunderte sich, dass über die Szene im Nachhinein nicht gesprochen wurde: „Said hat sich auch nicht beschwert, deshalb ging das ein bisschen unter.“

Gut für den FC: Durch den Doppelpack von Dallinga zum 3:2-Sieg fällt die Szene auch im Nachgang des Spiels nicht groß ins Gewicht. Ganz anders hätte das wohl ausgesehen, wenn die Kölner nur einen Punkt geholt oder gar verloren hätten. (red)

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