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Kommentar zum Bundesliga-AuftaktFC setzt Ausrufezeichen – ein Fakt beruhigt

Erstes Spiel, erster Sieg – und dennoch gibt es für den 1. FC Köln nach dem 1. Bundesliga-Spieltag noch Luft nach oben.

Der 1. FC Köln hat den ersten Sieg der neuen Bundesliga-Saison eingefahren. Die Mannschaft von René Wagner siegte vor heimischem Publikum mit 3:2 gegen die TSG Hoffenheim. Eine Willensleistung, die Auftrieb für die kommenden Wochen geben sollte. Ein Kommentar.

Das waren mal Nehmer-Qualitäten vom Feinsten. Der FC ist nach zwei Niederschlägen aufgestanden, hat zurückgeschlagen und am Ende sogar noch den Lucky Punch gesetzt.

Glaube kann Berge versetzen

Das verdient Respekt, denn die TSG Hoffenheim hegt auch in dieser Saison Euro-Ambitionen. Der Hopp-Klub hat nach der Europa-League-Teilnahme auch in diesem Sommer mit Geld um sich geworfen und schlappe 66 Millionen Euro für neue Spieler investiert. Die Kraichgauer gehören also zweifelsfrei zum ambitionierten oberen Drittel der Liga. Ein Dreier gegen solch ein Team ist ein erstes Ausrufezeichen.

Vor allem, weil man beim FC nach dem Stotter-Start im Pokal niemand so recht wusste, wo man steht. Es herrschte große Verunsicherung. Der Kader ist kurz vor dem Transferschluss noch nicht komplett, spielerisch war in der Vorbereitung noch sehr viel Luft nach oben und auch die Fitness einzelner Spieler bereitete zuletzt Sorgen.

Doch wenn das Spiel eins gezeigt hat, dann dass die Mannschaft Moral und (Sieger-)Mentalität hat. Es war sicher nicht die feine Klinge, die der FC da auf den Platz gebracht hat. Und eine überzeugende Idee ist weiterhin nur in Ansätzen zu erkennen, ABER da steht zweifelsfrei eine Einheit auf dem Platz, die nie aufgibt und immer an sich glaubt. Glaube kann Berge versetzen oder eben auch mal ein 50/50-Bundesligaspiel zu den eigenen Gunsten entscheiden.

Beruhigend ist auch, dass der FC nicht nur aus Superstar Said El Mala besteht. Der neue 10er besorgte zwar das 1:1, saß bei Dallingas Doppelpack aber längst schon auf der Bank. Es geht auch ohne ihn, er muss nicht die ganze Offensivlast beim FC allein schultern. Auch für den Jungen selbst sicher ein beruhigender Gedanke, dass andere im Zweifel in die Bresche springen können.

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Denn beim FC geht es auch in dieser Saison nur über den Zusammenhalt und den Teamgeist. Ein eindrucksvoller Anfang ist gemacht. In Stuttgart kann die Mannschaft erneut beweisen, dass nicht immer das qualitativ besser besetzte Team gewinnt, sondern dass man mit Moral und Einstellung auch ziemlich viel bewegen kann.

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