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Gespräch mit NagelsmannWM-Entscheidung bei Said El Mala schon gefallen

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Said El Mala fährt mit Deutschland zur WM 2026. Bundestrainer Julian Nagelsmann soll dem Angreifer des 1. FC Köln diese Entscheidung vor der offiziellen Kader-Verkündung mitgeteilt haben.

Lange musste Said El Mala (19) zittern und bangen, jetzt ist klar: Für den Senkrechtstarter beim 1. FC Köln geht es mit der deutschen Nationalmannschaft zur WM 2026.

Am Donnerstag (21. Mai) wird der DFB-Kader offiziell verkündet, nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) den Flügelstürmer über seine Entscheidung vorab informiert.

Said El Mala noch ohne Länderspiel für Deutschland

Für die Länderspiele im vergangenen November war der junge Angreifer ein erstes Mal nominiert worden, hatte dann allerdings nicht gespielt und war wieder für die U21-Auswahl abgestellt worden. In der WM-Vorbereitung kann er sich jetzt für erste Einsätze auf der ganz großen Bühne bewerben.

Laut des Berichts soll Nagelsmann El Mala als einen der ersten Spieler über die WM-Teilnahme informiert haben. Seit Wochenbeginn führt der Bundestrainer Gespräche mit allen Kader-Kandidaten. Erste Namen wie Manuel Neuer (40) oder das VfB-Trio Angelo Stiller (25), Jamie Leweling (25) und Deniz Undav (29) sickerten bereits durch.

Gleichzeitig kursieren auch die Namen mehrerer Spieler, die es nicht ins Aufgebot geschafft haben, etwa die Stuttgarter Maximilian Mittelstädt (29), Josha Vagnoman (25) und Chris Führich (28). Letzterer spielt wie El Mala als Rechtsfuß auf Linksaußen und ist damit ein direkter Positions-Konkurrent des Kölners.

El Mala spielte sich mit einer herausragenden ersten Bundesliga-Saison (13 Tore, fünf Vorlagen) ins Rampenlicht und wurde von zahlreichen Experten immer wieder für die Nationalmannschaft gefordert. Nach Undav und gemeinsam mit BVB-Stürmer Maximilian Beier (23) ist er mit 18 Torbeteiligungen der zweitbeste deutsche Scorer der Bundesliga.

Anfang März hatte Nagelsmann den Druck auf El Mala erhöht und in einem „Kicker“-Interview gefordert: „Er muss einfach mehr Spielzeit bekommen in Köln.“ Bis dahin pendelte der Youngster unter Trainer Lukas Kwasniok (44) noch zwischen Startelf und Joker-Einsätzen.

In den verbleibenden zehn Ligaspielen bis Saisonende stand El Mala anschließend immer in der Kölner Anfangsformation, legte auch bei den Scorern mit fünf Treffern und einem Assists einen starken Schlussspurt hin. Die starke Tendenz brachte ihm nun offenbar das Ticket für die WM 2026 ein – als erstem FC-Profi seit Jonas Hector (35) 2018 in Russland. (bc)

Zadok Yohanna in Aktion auf dem Platz.
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