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Wechsel vom Rhein-RivalenKessler holt Potocnik-Entdecker zum FC zurück

Thomas Kessler hatte im EXPRESS.de-Interview bereits angekündigt, in der Struktur des 1. FC Köln einiges umzubauen. Das macht der Sport-Geschäftsführer jetzt nach und nach wahr.

Thomas Kessler stellt den 1. FC Köln hinter den Kulissen neu auf. Bereits im ersten Interview als Geschäftsführer mit EXPRESS.de kündigte der Ex-Keeper groß angelegte Umbauten der Struktur an.

„Wir machen uns Gedanken, wie wir uns strukturell weiterentwickeln können. Mit der neuen Rollenverteilung gibt es keinen klassischen Sportdirektor mehr. Die Direktoren berichten an mich“, sagte Kessler im Februar.

1. FC Köln holt Tobias Vierkötter zurück

Mit Tim Steidten (46) hatte der Klub unter der Woche bereits ein wichtiges Puzzleteil für die Neuausrichtung gefunden (EXPRESS.de berichtete), am Dienstag weilte er bereits am Geißbockheim.

Der Ex-Leverkusener wird „Direktor Kaderplanung“. Nicole Bender-Rummler ist „Direktorin Frauenfußball“, Markus Halfmann „Direktor Akademie“ und Lukas Berg bleibt „Technischer Direktor“.

Nun kommt ein nächster wichtiger Baustein im Bereich Scouting und „Recruitment“ dazu. Kessler holt nämlich einen langjährigen Mitarbeiter zurück ans Geißbockheim: Tobias Vierkötter (29) wechselt rheinaufwärts aus Düsseldorf nach Köln, nachdem man ihn 2024 zum rheinischen Rivalen ziehen lassen musste.

Damals ein großer Verlust für den FC. Denn Vierkötter hatte ein exzellentes Auge im Nachwuchs. Der heute 29-Jährige war maßgeblich an der Entdeckung von Stürmer Damian Downs (kam aus Ingolstadt) und Etienne Borie (aus Karlsruhe) beteiligt.

Der neue FC-Kaderplaner Tim Steidten kommt am Geißbockheim an.

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

Tim Steidten am Dienstag (10. März 2026) am Rande des Trainings am Geißbockheim.

Der prominenteste Spieler, bei dem Vierkötter seine Finger im Spiel hatte, dürfte aber Jaka Cuber-Potocnik sein. Daher sollte er sich damals noch intensiver um das Scouting der Top-Talente kümmern. Das Ganze mit Anbindung an die Lizenzspieler-Abteilung.

Doch dann kam der Wechsel nach Düsseldorf. Dort stieg der Stiefsohn von FC-Urgestein Matthias Hönerbach (Pokalsieger 1983, zweimal Vizemeister) zum Schluss zum Leiter der Scouting-Abteilung auf, die er seit Januar 2026 verantwortete.

Doch nun hat er sich für den Schritt zurück in die Heimat entschieden. Beim FC soll er künftig die Rolle einnehmen, die für ihn schon damals angedacht war. Er ist nach Martin Schulz der zweite enge Vertraute, den Kessler zurück ins Boot holt.

Frank Buschmann und Wolff Fuss im Gespräch.

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