Das ist mal eine große Transfer-Überraschung. Dejan Ljubicic steht wohl vor einer Rückkehr nach Deutschland – aber nicht in die Bundesliga.
Deutschland-RückkehrTransfer-Überraschung um Ex-FC-Star bahnt sich an

Copyright: Herbert Bucco
Dejan Ljubicic, hier bei einem Spiel vom 1. FC Köln, steht wohl vor einem Wechsel zu Schalke 04.
Aktualisiert
Erst im vergangenen Sommer hat Dejan Ljubicic den 1. FC Köln in Richtung Dinamo Zagreb verlassen – jetzt folgt wohl die schnelle Rückkehr nach Deutschland!
Nach Informationen von „Sportske Novosti“ steht der Mittelfeldspieler wohl vor einem Wechsel zu Schalke 04. Der Tabellenführer der 2. Bundesliga zahlt laut dem Bericht der kroatischen Zeitung eine Ablösesumme von einer Million Euro und stattet den ehemaligen FC-Profi mit einem Dreijahresvertrag aus.
Ljubicic schließt sich wohl Schalke 04 an
Besonders Schalke-Coach Miron Muslic hatte auf einen Transfer von Ljubicic gepocht. Beide Parteien sollen schnell zu einer Einigung gekommen sein.
Laut Sky-Informationen soll Ljubicic bereits am Wochenende beim Schalke-Spiel gegen Kaiserslautern im Stadion sein und Anfang kommender Wochen den obligatorischen Medizinceck absolvieren.
Der Wechsel kommt ziemlich überraschend! Nach dem Wiederaufstieg der Kölner in die Bundesliga schlug Ljubicic eine Vertragsverlängerung im vergangenen Sommer aus, pochte schon länger auf einen Abgang aus der Domstadt.
Mit Dinamo Zagreb hatte der 28-Jährige dann einen neuen Arbeitgeber gefunden, spielte in der laufenden Saison auch in der Europa League, wo er in jeder Partie in der Startelf stand. In der Liga kam er in bisher 18 Partien auf 15 Einsätze, zwölfmal startete er von Beginn an.
Obwohl Dinamo in der Liga aktuell Tabellenführer ist und in der Europa League noch um die Playoff-Plätze kämpft entschied sich Ljubicic jetzt aber wohl für eine neue Herausforderung – und zwar, die Königsblauen beim Aufstieg in die 2. Bundesliga zu unterstützen.
Laut dem kroatischen Bericht war aus dem Umfeld von Ljubicic zu hören, dass der Profi mit dem Spielstil von Dinamo nicht einverstanden war. Dies hatte man ihm wohl auch auf dem Spielfeld angemerkt, wodurch der gebürtige Wiener auch viel Kritik seitens der Fans erntete.
Für den FC stand der Österreicher vier Jahre auf dem Platz, absolvierte 122 Spiele, in denen er acht Treffer erzielte und zehn weitere vorbereitete.
In seiner letzten Spielzeit für die Geißböcke machte Ljubicic dann seinen Abgangswunsch deutlich, hatte sogar einen Termin für einen Medizincheck bei Union Berlin, welcher mit den FC-Verantwortlichen nicht abgesprochen war. Diesen hatte der Mittelfeldspieler dann aber wieder kurzfristig abgesagt.
Am Ende zog es ihn dann nach Zagreb, wo das Kapitel nach gerade mal einem halben Jahr nun offenbar wieder beendet ist. Nach der Hammer-Verpflichtung um Edin Dzeko könnte Ljubicic der nächste Transfer-Coup der Schalker werden.

