„Bei weitem noch nicht zufrieden mit ihm“ FC-Coach Baumgart stachelt Offensiv-Star an

Ondrej Duda jubelt für den 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach.

Ondrej Duda (l.) jubelt am 27. November 2021 gegen Borussia Mönchengladbach mit Mark Uth und Salih Özcan (r.).

Ondrej Duda traf beim Derby-Sieg des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach. Steffen Baumgart sieht ihn aber noch nicht bei 100 Prozent.

Der Tor-Knoten ist endlich geplatzt – doch Steffen Baumgart (49) will noch viel mehr sehen von Offensiv-Star Ondrej Duda (26)!

Der FC-Coach stachelt seinen Zehner vor Kölns Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld (Samstag, 4. Dezember 2021, 15.30 Uhr) ordentlich an: „Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bei weitem noch nicht zufrieden mit ihm bin.“

Nicht, weil Duda, der im Derby gegen Borussia Mönchengladbach (4:1) seinen ersten Saisontreffer erzielte, schlechte Leistungen abliefern würde. Baumgart weiß einfach, dass der Slowake noch mehr draufhat: „Der Junge kann so viel und bringt nicht immer alles zu 100 Prozent auf den Platz. Er arbeitet daran und ist auf einem sehr guten Weg. Ich bin in der jetzigen Situation zu 90 Prozent zufrieden mit ihm. Zehn Prozent stecken noch in ihm, die uns dann alle noch stärker machen.“

Steffen Baumgart: Ondrej Duda kann Mannschaft prägen

Vergangene Saison war Duda mit sieben Treffern und sechs Vorlagen Kölns Top-Scorer – ohne den Ex-Herthaner hätte Baumgart im Sommer wohl einen Zweitligisten übernommen. Nach seiner EM-Teilnahme brauchte der 26-Jährige allerdings zunächst Zeit, um sich an den neuen Tempo-Fußball des FC zu gewöhnen. Klappt nun immer besser!

„Ich glaube, Ondrej ist ein Spieler, bei dem du tagtäglich dranbleiben musst“, sagt Baumgart und weiß, dass sich das lohnt: „Wir haben mit ihm jemanden, der sehr talentiert und gut ist. Ein Spieler, der diese Mannschaft prägen kann. Er hat sich in den letzten Wochen in eine gute Form gebracht und setzt vieles von dem um, was ich mir vorstelle.“ Aber eben noch nicht alles…

Nach seinem schwierigen Saisonstart stand Duda zuletzt fünfmal in Folge in der Startelf, so musste im Derby sogar Mark Uth (30) auf die Bank. Baumgarts Auswahl in der Offensive ist derzeit groß – auch, weil die beiden Sturm-Routiniers Anthony Modeste (33) und Sebastian Andersson (30) weiterhin voll mitziehen können.

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Steffen Baumgart: Winter-Transfers „momentan nicht notwendig“

Einer der Gründe, warum Baumgart aktuell keine Winter-Neuzugänge auf dem Wunschzettel hat. „Es gibt keine Position, auf der ich eine Relevanz sehe, dass wir uns verbessern müssen. Wir haben viele junge Spieler, die mit den Füßen scharren, die sehr gut an die Mannschaft herangekommen sind. Ich würde gerne aus diesem Kader alles rausholen.“

Ganz ausschließen will der FC-Coach Transfers aber nicht: „Wenn wir jemanden finden, der uns weiterhilft, müssen wir darüber reden. Aber ich sehe es momentan nicht als notwendig an.“

Anders sieht das auf der Abgangsseite aus. „Der eine oder andere ist hier vielleicht unzufrieden“, weiß Baumgart: „Es kann uns also passieren, dass uns Leute verlassen möchten oder vielleicht auch verlassen sollen. Auch darüber reden wir.“

Youngsters wie Linksverteidiger Noah Katterbach (20), Offensiv-Talent Marvin Obuz (19) und Innenverteidiger Sava Cestic (20), die gerne Spielpraxis oberhalb der Regionalliga sammeln würden, beispielsweise.

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