Weder Ljubicic noch Özcan FC-Coach Baumgart und sein Abwehr-Notfallplan

Salih Özcan (1. FC Köln) ärgert sich über das 0:1 im Test gegen Roda Kerkrade.

Salih Özcan beim Test am 31. Juli gegen Roda Kerkrade. Der Mittelfeldspieler ist wie Kollege Dejan Ljubicic kein Kandidat für die Innenverteidigung.

Der 1. FC Köln hat kaum Alternativen auf einigen Positionen. Nach Salih Özcan wurde auch Dejan Ljubicic als Innenverteidiger ausprobiert – aber FC-Trainer Steffen Baumgart hat einen anderen Notfallplan.

Köln. Wirklich üppig besetzt ist kein Mannschaftsteil des 1. FC Köln. Wenn Benno Schmitz (26) als Linksverteidiger ran muss, sagt das so einiges aus. Und auch die Zweitvertretung in der Innenverteidigung bereitet sorgen.

Gegen Roda Kerkrade testete Trainer Steffen Baumgart (49) Neuzugang Dejan Ljubicic (23) als Vertreter von Rafael Czichos (31) in der letzten Abwehrreihe. Der Neuzugang von Rapid Wien ließ zwar keine gegnerische Chance zu, ein Modell mit Zukunft ist das aber trotzdem nicht.

Ljubicic, derzeit hinter Ellyes Skhiri (26) und Salih Özcan (23) nur die Nummer drei auf seiner angestammten Position im defensiven Mittelfeld, wird dort auf seine Chance warten müssen.

1. FC Köln: Baumgart sieht Ljubicic nicht als Innenverteidiger-Alternative

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Baumgart wurde nach der Partie deutlich. „Nein, Dejan ist keine Alternative in der Innenverteidigung – genauso wenig wie Salih Özcan. Ich finde, man muss sich das mal anschauen, wie Ljubicic oder auch Salih sich auf der Position schlagen. Aber das ist nicht unser Gedankengang.“

Sollte Not am Mann sein, denkt Baumgart, der derzeit wohl kaum auf teure Neuverpflichtungen hoffen darf, an andere Lösungen. „Ich glaube, dass da Kingsley Ehizibue eher eine Option wäre. Benno Schmitz kann die Position ja auch spielen. Es wird also eher einer von beiden sein.“

1. FC Köln: Noah Katterbach leitet den Ausgleich ein

Und wer weiß, vielleicht wird links hinten Noah Katterbach (20) doch schneller wieder eine Alternative, als man denkt. Denn der hochdekorierte Junioren-Nationalspieler, der seit Monaten nach einem Weg aus der Formkrise sucht, bekam gegen Kerkrade zwar nur einen 15-Minuten-Einsatz, den wusste er aber für Werbung in eigener Sache zu nutzen.

Tim Lemperle bejubelt sein Tor für den 1. FC Köln gemeinsam mit Louis Schaub und Noah Katterbach.

Tim Lemperle (l.), Louis Schaub (r.) und Vorlagengeber Noah Katterbach (M.) bejubeln den späten FC-Ausgleich im Testspiel am 31. Juli gegen Roda Kerkrade

Seine Flanke kurz vor Schluss war eine der brauchbarsten Hereingaben der Partie – und wurde schließlich vom anderen Joker Tim Lemperle (19) verwertet.

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