Jetzt geht es Schlag auf Schlag beim 1. FC Köln. Im Hintergrund laufen seit Tagen die ersten Planungen für die neue Bundesliga-Saison. Einem Spieler wurde jetzt gesagt, dass er nicht mehr dabei ist.
Spieler informiertNach intensiven Verhandlungen: FC trennt sich von Profi

Der 1. FC Köln hat die Planungen für die neue Saison mit Volldampf gestartet. Kurz nach dem Pfingstwochenende wurden dann weitere Nägel mit Köpfen gemacht.
FC-Sportgeschäftsführer Thomas Kessler (40) sagte am Dienstag (26. Mai 2026): „Wir haben Cenk Özkacar mitgeteilt, dass wir die Option nicht ziehen.“ Gemeinsam mit Trainer René Wagner (37) hat sich Kessler bei einem Videocall von dem 25-jährigen Innenverteidiger verabschiedet.
FC zieht Kaufoption bei Cenk Özkacar nicht
Die Entscheidung fiel nach längeren Gesprächen und Verhandlungen. Özkacar hat in Valencia einen Vertrag bis 2028 mit Spitzengehalt. Am Pfingstmontag schwappte aus Spanien die Trennungs-Meldung Richtung Köln. Das spanische Medium „Tribuna Deportiva“ schrieb auf der Plattform X: „Der 1. FC Köln wird die Kaufoption von zwei Millionen Euro für Cenk Özkacar nicht ausüben. Der türkische Innenverteidiger weiß bereits, dass er nicht im deutschen Verein bleiben wird. Die Idee des FC Valencia ist, ihn vor dem Trainingslager abzugeben.“
Nach EXPRESS.de-Informationen liefen die Gespräche da aber noch. Knackpunkt war am Ende das sehr hohe Gehalt von Özkacar beim FC Valencia. Köln hätte den Verteidiger gerne per Option gekauft, doch man konnte sich nicht einigen. So teilten Kessler und Wagner dem 25-Jährigen mit, dass seine Zeit in Köln abgelaufen ist. Der Spieler reagierte positiv, wünschte dem FC alles Gute und bedankte sich für die vergangene Saison.
Es ist die nächste klare Entscheidung der FC-Bosse, nachdem Leihspieler Felipe Chávez zurück zum FC Bayern München geschickt wurde. Zudem unterschrieb Mittelfeldspieler Tom Krauß einen neuen Vertrag beim FC bis 2029. Für ihn müssen nach der Leihgebühr in Höhe von 500.000 Euro weitere 3,5 Millionen Euro an Mainz bezahlt werden.
Für Özkacar müssen die Kölner nun Ersatz holen. Am besten sogar zwei Linksfüße für die Innenverteidigung, denn aktuell ist keiner im Kader. Julian Pauli, Elias Bakatukanda, Joel Schmied und Jahmai Simpson Pusey sind alles Rechtsfüße.
Jetzt sucht Kessler auf der Innenverteidigerposition nach Verstärkung. Das Profil: gute Spieleröffnung und auch offensiv stark bei Kopfbällen. Da der FC mehr Torgefahr bei Standardsituationen ausstrahlen will, sollte der neue Mann auch dort seine Stärken haben.

