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Klopp jubelt auf den RängenEx-FC-Profi feiert Meilenstein mit Leipzig

Torschütze Antonio Nusa (r) und Vorbereiter Max Finkgräfe feiern den Treffer zum 2:1.

Copyright: AFP

Torschütze Antonio Nusa (r) und Vorbereiter Max Finkgräfe feiern den Treffer zum 2:1.

Besonderes Augenmerk verdiente sich im Abendspiel am Samstag Max Finkgräfe. Leipzig-Trainer Ole Werner hatte den Ex-Kölner überraschend von Beginn an gebracht.

Mit Jürgen Klopp auf der Tribüne und einem Ex-FC-Profi in der Startelf hat RB Leipzig am Samstagabend (18. April) Geschichte geschrieben.

Die Sachsen gewannen das Topspiel des 30. Spieltags bei Eintracht Frankfurt mit 3:1 (1:1) – der erste Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte am Main. Zehn Anläufe hatte es dafür gebraucht.

Max Finkgräfe sammelt ersten Scorerpunkt im RB-Trikot

Vor 58.500 Zuschauern brachte der überragende Yan Diomande RB in der 27. Minute nach einem tollen Solo in Führung. Hugo Larsson glich noch vor der Pause aus (34.). Doch nach dem Wechsel drehten die Leipziger auf: Antonio Nusa traf in der 70. Minute, Conrad Harder legte zehn Minuten später nach.

Besonderes Augenmerk verdiente sich auch Max Finkgräfe. Trainer Ole Werner hatte den ehemaligen FC-Profi überraschend von Beginn an aufgeboten – anstelle von Nationalspieler David Raum.

Es war erst Finkgräfes zweites Startelfspiel für Leipzig. Und der 25-Jährige nutzte seine Chance: Mit seiner Vorarbeit auf Nusa, dessen Schuss aus rund 18 Metern unhaltbar ins Tor zischte, sammelte Finkgräfe seinen ersten Scorerpunkt im RB-Trikot.

Auch sonst wirkte der 22-Jährige emsig auf dem Platz und sicher in seiner Rolle, suchte hier und da sogar mutig den Weg nach vorne, wie man es zu Kölner Zeiten auch schon gesehen hatte. Erst in der 79. Spielminute, als bereits alles klar war, wich der laufstarke Linksfuß für DFB-Verteidiger Raum.

Jürgen Klopp, RB Leipzig, bestens gelaunt im Gespräch mit DFL-Geschäftsführer Dr. Marc Lenz.

Copyright: IMAGO/Kessler-Sportfotografie

Gute Stimmung auf der Tribüne: Jürgen Klopp, RB Leipzig, bestens gelaunt im Gespräch mit DFL-Geschäftsführer Dr. Marc Lenz.

Finkgräfe hatte dem 1. FC Köln im vergangenen Sommer nach dem Aufstieg den Rücken gekehrt, wechselte für vier Millionen Euro plus Boni zu RB Leipzig. Doch aufgrund einer Verletzung gleich zum Liga-Start kam der Außenbahnspieler nie richtig in Tritt und erst recht nicht an der Konkurrenz vorbei. Es war insgesamt der neunte Bundesliga-Einsatz für Finkgräfe bei RB Leipzig.

Aus der Kulisse in Frankfurt beobachtete unterdessen Jürgen Klopp das Geschehen – der Fußball-Boss von Red Bull erwies sich einmal mehr als Glücksbringer und zeigte sich bestens gelaunt.

Leipzig klettert mit nun 59 Punkten zumindest über Nacht auf Rang drei, die Champions League ist damit zum Greifen nah. Frankfurt verharrt dagegen mit 42 Zählern auf Platz sieben – und kann am Sonntag noch von Freiburg (40 Punkte) überholt werden.

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