Erst Arsenal, dann die Bayern – ganz Fußball-Deutschland schaut auf die entscheidenden Wochen von Bayer Leverkusen. Doch Trainer Kasper Hjulmand setzt eine völlig andere Priorität und hat eine deutliche Botschaft an sein Team.
Leverkusen-Coach mit klarer Kante„Das ist jetzt das Wichtigste“

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Weil Torjäger Patrik Schick auszufallen droht, setzt Trainer Kasper Hjulmand (rechts) vielleicht wieder auf den erst 19 Jahre alten Mittelstürmer Christian Kofane (links).
Von den anstehenden Krachern in der Champions League gegen den FC Arsenal will sich der Übungsleiter nicht beirren lassen. „Wir sehen die Bundesliga jetzt als das Wichtigste“, äußerte sich der 53 Jahre alte Däne vor der Auswärtspartie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim SC Freiburg.
Hjulmand: „Unser Fokus ist 100 Prozent auf Freiburg“
Für die Werkself ist in der Liga jeder Punkt Gold wert. Die Leverkusener liegen drei Zähler hinter den Champions-League-Rängen und wollen den Kontakt zur Spitze halten. „Unser Fokus ist 100 Prozent auf Freiburg“, verdeutlicht Hjulmand, wie die dpa berichtet.
Dabei stehen die wirklich großen Duelle erst bevor: Am Mittwoch steigt das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse gegen Arsenal, am folgenden Samstag der Bundesliga-Gipfel gegen den FC Bayern und am darauffolgenden Dienstag das Rückspiel in London.
Sechs Ausfälle und Bangen um Top-Stürmer Schick
Die Personalsorgen machen die Lage nicht einfacher. Ganze sechs Akteure stehen für das Spiel in Freiburg verletzungsbedingt nicht zur Verfügung: Mark Flekken, Nathan Tella, Eliesse Ben Seghir, Loic Badé, Lucas Vazquez und Arthur.
Darüber hinaus ist der Einsatz von Top-Stürmer Patrik Schick ungewiss. Für ihn könnte wieder der erst 19-jährige Christian Kofane in die Bresche springen, der am Mittwoch beim 1:0-Erfolg in Hamburg mit seinem entscheidenden Treffer zum Matchwinner wurde.
Gelb-Alarm vor dem Bayern-Gipfel? Trainer mit klarer Haltung
Besonders brisant: Mit Aleix Garcia, Alejandro Grimaldo und Edmond Tapsoba sind gleich drei Stützen des Teams mit vier gelben Karten vorbelastet. Eine weitere Verwarnung würde eine Sperre für das Spitzenspiel gegen den FC Bayern bedeuten.
Doch Zurückhaltung ist keine Option. Hjulmand richtet eine unmissverständliche Forderung an seine Mannschaft und bekräftigt: „Das wichtigste Spiel ist jetzt Freiburg. Wir wollen diesen Sieg.“ (red)
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