Achim Beierlorzer blickte bei Sky auf das Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund.
Köln vor dem BVB-KracherLob von Ex-FC-Trainer: Diese Änderung macht Hoffnung
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Die Knaller-Wochen im Rhein-Energie-Stadion finden am Samstag (7. März 2026) ihren Höhepunkt! Nach den schweren Heimspielen gegen die Königsklassen-Aspiranten RB Leipzig (1:2) und TSG Hoffenheim (2:2) gastiert mit Borussia Dortmund jetzt der Tabellenzweite beim 1. FC Köln.
Der dritte Gegner aus den aktuellen Top Fünf der Bundesliga soll im Bestfall der erste sein, der keine Punkte aus Müngersdorf mitnimmt. Wie das funktionieren könnte, hat bei Sky der ehemalige FC-Trainer Achim Beierlorzer (58) erklärt.
Beierlorzer lobt FC in der Arbeit gegen den Ball
Der Kölner Kurzzeit-Coach (13 Spiele in der Saison 2019/2020) lobte in der Taktik-Show „Matchplan“ die grundsätzliche Kölner Spielanlage mit gutem Umschaltspiel und druckvoller Defensiv-Arbeit auch gegen nominell stärkere Gegner.
Beispielhaft zeigte Beierlorzer Szenen wie das 2:2 von Said El Mala (19) nach einem Ballgewinn im eigenen Strafraum gegen Hoffenheim sowie die knapp vergebene Großchance des Kölner Youngsters, als der FC gegen Leipzig den Ball durch aggressives Pressing vor dem gegnerischen Strafraum erobert hatte.
Um gegen den BVB zu punkten, müsse der FC den Gästen möglichst wenig Raum am und im Strafraum geben, das Offensivspiel entsprechend schon früh stören. Diese Herangehensweise sei grundsätzlich auch nicht ungewohnt für die Kölner.
„Es braucht absolute Überzeugung und den Mut, intensiv und aggressiv gegen den Ball zu agieren. Ich habe viele Szenen gefunden, wo es Köln schon richtig gut gemacht hat“, lobte Beierlorzer. Nach vorne wiederum soll es dann mit viel Tempo gefährlich werden, vor allem über El Mala und Jakub Kaminski (23).

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Achim Beierlorzer bei seinem Besuch in der Sky-Show „Matchplan“
Einen bereits garantierten Startelf-Wechsel empfindet Beierlorzer in diesem Zusammenhang auch als besonders wichtig: die Rückkehr des zuletzt verletzten Alessio Castro-Montes (28) auf die rechte defensive Außenbahn. Vom Comeback des Belgiers nach vier verpassten Spielen profitiert Trainer Lukwas Kwasniok (44) gleich doppelt.
Castro-Montes sei zum einen „ganz wichtig für die Standards und die Flanken“, aber auch spielerisch ein Faktor: „Dortmund wird sicherlich viel Druck erzeugen, da braucht man ballsichere Spieler, die sich auch mal aus einer Situation lösen können.“
Gleichzeitig hilft seine Rückkehr, Allrounder Kaminski wieder mehr offensive Freiräume zu verschaffen. Am Donnerstag hatte Kwasniok eingeräumt, dem stark in die Saison gestarteten Polen durch viele Positionswechsel den Wind aus den Segeln genommen zu haben: „Wir haben ihn immer dort eingesetzt, wo er für uns am wertvollsten sein kann. Das führt dazu, dass er nicht im Flow ist.“


