Dominique Heintz hat nach seinem Abgang in Köln einen neuen Verein gefunden. Der Verteidiger wird auch in der neuen Saison im Rheinland spielen.
Nach FC-AbgangHeintz findet neuen Klub im Rheinland
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Der Abgang vom 1. FC Köln schmerzte sehr. Dominique Heintz wurde schon im Frühjahr mitgeteilt, dass sein Vertrag nicht verlängert wird. Für den FC kam der Verteidiger zwischen 2015 und 2018 sowie 2023 und 2026 auf insgesamt 161 Einsätze mit dem Geißbock auf der Brust.
Jetzt ist klar, wo der 32-Jährige künftig spielen wird. Er hat nach Informationen von EXPRESS.de einen neuen Klub gefunden. Heintz schließt sich Fortuna Düsseldorf an und wird künftig in der 3. Liga spielen. Die Fortuna war in der vergangenen Saison am letzten Spieltag abgestiegen.
Dominique Heintz greift mit Fortuna Düsseldorf in der 3. Liga an
Jetzt soll Heintz beim Neustart helfen. Ob die Fortuna gleich wieder um den Aufstieg mitspielen kann, wird sich zeigen. Mit Heintz kommt jedenfalls reichlich Führungsqualität, Wille und professionelle Einstellung in den Klub.
In der abgelaufenen Saison stimmte es hinten und vorn nicht bei den Düsseldorfern. Am letzten Spieltag der Saison stieg die Mannschaft nach einem 0:3 in Fürth in die 3. Liga ab. Ex-Trainer Friedhelm Funkel (72) war entsetzt, sagte gegenüber EXPRESS.de: „Das war das wichtigste Spiel der Saison, denn sie hatten die beste Ausgangsposition. Da war ich von der Leistung der Mannschaft total enttäuscht. Ich habe wenig Leidenschaft, wenig Emotion gesehen. Man hat sich ja fast abschlachten lassen. Man hat überhaupt keine Gegenwehr gezeigt, das habe ich überhaupt nicht verstanden.“
Der ehemalige Fortuna-Trainer prophezeite harte Monate in Düsseldorf: „Es werden acht bis zehn Millionen Euro an TV-Geldern fehlen. Das muss erst einmal aufgefangen werden. Man hat bisher nur sechs, sieben oder acht Spieler unter Vertrag. Das heißt, da steht noch eine Menge Arbeit an, um eine schlagkräftige Truppe aufzubieten. Hinzu kommt die Enttäuschung bei den Fans. Das muss man alles in nur zwei oder drei Monaten aufarbeiten, dann geht es schon wieder los. In der Zeit eine Mannschaft zusammenzustellen, wird eine ganz schwere Aufgabe.“
Für den Kader wurde jetzt mit Heintz ein erfahrener Profi gewonnen. Verantwortlich ist der neue Sportchef Samir Arabi, der den Kader zusammenstellt.
Ende Mai hatte man sich von Sportvorstand Sven Mislintat nach nur fünf Monaten getrennt. Mit Arabi wurde zeitgleich ein Nachfolger präsentiert. „Mit Samir Arabi haben wir uns bewusst für jemanden entschieden, der schwierige Situationen als auch die 3. Liga kennt und Spieler und Mannschaften entwickeln kann“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Björn Borgerding.
Für Heintz kann die Fortuna im Herbst der Karriere ein Glücksgriff sein, er erhält dem Vernehmen nach einen gut dotierten Vertrag und kann in Köln wohnen bleiben, wo seine Kinder verwurzelt sind.
Zunächst sah es nach seiner Köln-Zeit so aus, als ob er zu seinem Heimatverein 1. FC Kaiserslautern zurückkehren könnte. Doch auf dem Betzenberg plante Sportchef Thomas Hengen anderweitig. Heintz hätte zwar auf viel Geld verzichtet, um für Lautern zu spielen, doch ein Wechsel zerschlug sich.
Bei Fortuna legte man sich richtig ins Zeug, um Heintz für den Verein zu gewinnen. Nach Informationen von EXPRESS.de erhält er einen Zweijahresvertrag mit der Option auf eine weitere Spielzeit.
In der 3. Liga warten attraktive Paarungen auf Heintz und die Düsseldorfer: Es geht gegen etliche NRW-Klubs: MSV Duisburg, Preußen Münster, Fortuna Köln, Viktoria Köln oder Alemannia Aachen.

