Mega-GehaltsverzichtEx-Star vor Sensations-Comeback bei Bayer?

Moussa Diaby bejubelt ein Tor im Kölner Stadion.

Copyright: IMAGO/RHR-Foto

Hier bejubelt Moussa Diaby ein Tor für Leverkusen in Köln. Nun bahnt sich eine Rückkehr an.

Aktualisiert:

Krasser Gehaltsverzicht für Bayer! Ex-Star Moussa Diaby steht vor einer Sensations-Rückkehr nach Leverkusen.

Das wäre ein echter Transfer-Kracher für die Werkself!

Simon Rolfes hatte klargestellt, dass er diesen Sommer nur noch Spieler verpflichten möchte, die zu „wichtigen Bausteinen“ der Startformation werden können. Genug Talente seien vorhanden.

Leverkusen hat Handlungsbedarf auf der rechten Außenbahn

Aktuell prüft Bayer 04 die Chance, einen ehemaligen Spieler heimzuholen, der einst als Talent kam und nun reichlich Erfahrung mitbringt. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ schmieden Rolfes sowie Kaderplaner Kim Falkenberg Pläne für die Rückholaktion von Moussa Diaby.

Der französische Nationalspieler, mittlerweile 27 Jahre alt, steckt bei seinem Klub Al-Ittihad in Saudi-Arabien in einer beruflichen Sackgasse. Diabys Wunsch ist eine Rückkehr nach Europa, wobei Bayer 04 eine ernsthafte Möglichkeit darstellt.

Sein Kontrakt im Wüstenstaat ist bis 2028 gültig und garantiert ihm ein Salär von über 15 Millionen Euro netto. Damit er wieder in das Gehaltsgefüge bei Bayer 04 passt, ist Diaby Berichten zufolge bereit, seine Bezüge um mehr als die Hälfte zu kürzen. Obendrein erwartet er von Al-Ittihad noch eine Kompensationszahlung.

Diaby würde ideal in das Anforderungsprofil für die rechte offensive Seite passen. Für diese Position ist derzeit ausschließlich Nathan Tella fest vorgesehen. Aufgrund von muskulären Beschwerden trainiert dieser im Trainingscamp in Blankenhain aber gerade nicht auf dem Platz. Mit Diaby würde Leverkusen neben dem bereits für den linken Flügel verpflichteten Afonso Moreira eine weitere Hochgeschwindigkeits-Option für den Kader bekommen.

Im Jahr 2019 kam Diaby für eine Summe von rund 15 Millionen Euro von Paris Saint-Germain zur Werkself. In 172 Einsätzen über vier Saisons hinweg erzielte er 49 Treffer und leistete bei 47 weiteren Toren die Vorarbeit. 2023, vor der historischen Double-Saison, wechselte er zu Aston Villa in Englands Premier League. Leverkusen nahm dadurch mehr als 50 Millionen Euro ein. Diese Summe bildete die finanzielle Basis für entscheidende Neuverpflichtungen vor dem Gewinn von Meisterschaft und Pokal.

Nach lediglich einer Saison auf der Insel zog es Diaby zu Al-Ittihad. Dort fand er jedoch nicht sein Glück. Der Klub aus der saudischen Pro-League soll gewillt sein, den elffachen französischen Nationalspieler ziehen zu lassen. Auch Inter Mailand hat angeblich Interesse an ihm, wie italienische Medien melden.

Ein entscheidender Vorteil für Leverkusen könnte die persönliche Beziehung von Diaby zu Rolfes sein. Die beiden sollen sich sehr wertschätzen und der Kontakt ist Berichten zufolge nie abgerissen. (red)

Bayer-Profi Kennet Eichhorn
„Werden ihn unterstützen“
Leverkusens Top-Talent muss in die Klinik – langer Ausfall