„Markt wird in Bewegung kommen“FC vor Sechser-Entscheidung – El Mala immer teurer?

Tom Krauß im FC.-Training

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Ist als Zweikämpfer im Kölner Mittelfeld aktuell gesetzt: Tom Krauß.

Der FC will jetzt Nägel mit Köpfen machen, um seinen Kader auf den entscheidenden Positionen rechtzeitig bundesligatauglich zu wissen.

Wer bildet die Schaltzentrale des 1. FC Köln für die kommende Saison?

Bereits der Test gegen San Sebastian am Samstag (8. Juli) könnte einen ersten Fingerzeig liefern, welches Mittelfeld-Duo für Trainer René Wagner aktuell die erste Wahl ist.

1. FC Köln drückt bei Sechser-Suche auf die Tube

Das Problem: Es gibt nur drei Anwärter! Isak Johannesson, der als Platzhirsch für die spielerischen Elemente sorgen soll, hat mit dem australischen WM-Teilnehmer Paul Okon Engstler zwar einen echten Konkurrenten an die Seite gestellt bekommen.

Doch Tom Krauß, der um die Rolle des strategischen Zweikämpfers spielt, ist nach dem Sommer-Abgang von Eric Martel in Richtung Mainz derzeit ziemlich konkurrenzlos.

Im Test gegen Hertha BSC zum Abschluss des Kölner Trainingslagers durften sich der Bulgare Kristiyan Irmiev (19) sowie Patrik Kristal (18) im Kölner Zentrum zeigen. Beide sind aber zunächst weiter für die U21 vorgesehen, sollen dort weiter wachsen und Erfahrung sammeln.

Insbesondere Kristal konnte sich in Österreich mit großer Ballsicherheit empfehlen, doch der 1,71 Meter große Techniker ist sicher keine Option für die sogenannte Drecksarbeit in der Bundesliga.

Doch noch diese Woche könnte sich nach Informationen von EXPRESS.de auf der Sechser-Position noch etwas ergeben. Das Thema Ellyes Skhiri köchelt dabei nur noch im Hintergrund und wird wohl erst erledigt sein, wenn Köln eine echte Alternative in seinen Reihen hat.

Das lange Zögern bei Skhiri könnte darauf hindeuten, dass der tunesische Nationalspieler nicht bei allen im Verein die erste Wahl ist. Allerdings hat man auch gehört, dass der Mittelfeldmotor, der in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2027 hat, andere Angebote prüft.

Auch der Transfer-Traum vom mexikanischen WM-Akteur Edson Álvarez scheint sich ausgeträumt zu haben. Die Differenzen beim Gehalt und der Summe, die der FC maximal zahlen könnte, sind enorm: Sechs Millionen Euro soll der erfahrene Defensiv-Spezialist auf der Insel verdienen, für den Wechsel in die Bundesliga müsste er auf mehr als zwei Drittel des Salärs verzichten.

Zudem haben sich längst weitere Vereine in Stellung gebracht, die finanziell in einer anderen Liga als der FC agieren. Benfica Lissabon gilt als Interessent, auch Ajax Amsterdam ist dem Vernehmen nach an einer Rückkehr interessiert.

FC hat sich keine Deadline für El-Mala-Transfer gesetzt

So oder so: Die klaffende Lücke im zentralen Mittelfeld soll schnellstmöglich geschlossen werden. In Sachen El Mala hat der FC unterdessen kein neues Angebot des BVB auf dem Tisch. So wird der Angreifer immer teurer. Eine Deadline für einen Transfer hat sich der FC nach Informationen von EXPRESS.de nicht gesetzt.

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Er geht nur, wenn der BVB sein Angebot deutlich verbessert
Der FC wird noch einknicken

Doch sollte El Mala erst kurz vor Ende des Transferfensters wechseln, müsste die Summe deutlich über 50 Millionen Euro liegen. Köln will die möglichen El-Mala-Einnahmen im Fall der Fälle noch in den Kader investieren.

Sportgeschäftsführer Thomas Kessler sagt: „Komplett ist der Kader auf keinen Fall. Wir wussten, dass wir Geduld benötigen. Uns ging es nicht darum, die Positionen schnellstmöglich zu besetzen, sondern richtig zu besetzen. Wenn wir von Kandidaten überzeugt waren, haben wir die Situation genutzt. Bei anderen müssen wir noch Geduld haben, der Markt wird noch in Bewegung kommen.“

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