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Neue AufgabeNach Köln-Abgang: Profi ist jetzt Geschäftsführer bei anderem Klub

Nach seinem Köln-Abgang ist Dominique Heintz auf der Suche nach einem neuen Verein. Eine neue Aufgabe hat er aber schon gefunden. Er ist jetzt Geschäftsführer in einem anderen Klub.

Der Abgang vom 1. FC Köln schmerzte sehr. Dominique Heintz wurde schon im Frühjahr mitgeteilt, dass sein Vertrag nicht verlängert wird. Für den FC kam der Verteidiger zwischen 2015 und 2018 sowie 2023 und 2026 auf insgesamt 161 Einsätze mit dem Geißbock auf der Brust.

Wo der 32-Jährige künftig spielt, ist noch unklar. Eine neue Aufgabe hat Heintz in der Sommerpause aber schon gefunden. Er ist jetzt einer von vier Geschäftsführern in einem neu gegründeten Klub.

Dominique Heintz Geschäftsführer von neuem Padel-Club

Am 1. Juni 2026 eröffnete Heintz mit seinen Partnern den Padel-Club-Weinstraße in Maikammer in der Pfalz. Heintz sagt gegenüber „Rheinpfalz“: „Wir haben eine Halle mit fünf Padel-Plätzen eröffnet. Wir planen für die ganze Familie coole Events. Es wird auch eine Ladies Night geben oder After-Work-Padel. Also open end.“

Heintz ist damit auf den Padel-Boom in Deutschland aufgesprungen. Aktuell ist es für viele Fans der Rückschlagsportart kaum möglich, Plätze zu buchen. Die Anlagen sind nahezu immer ausgebucht. Das Heintz-Konzept: Als Mitglied in seinem Padel-Club kann man die Plätze länger im Voraus und günstiger buchen. Nichtmitglieder sind auch willkommen, können aber nur zwei Wochen im Voraus buchen.

Vom Club heißt es: „Wir glauben daran, dass Padel mehr ist als eine Sportart. Bei uns stehen Community, Fairness und Leidenschaft im Mittelpunkt – auf und neben dem Court. Ob Anfänger oder Profi, ob Mitglied oder Gast: Jeder ist willkommen. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, der Menschen verbindet, sowie Freude und Bewegung in die Region bringt.“

Heintz hat als Geschäftsführer hohe Ziele: „Wir wollen der beste Padel-Klub in unserer Region sein, in der Pfalz und darüber hinaus.“ Entstanden ist die Idee übrigens in seiner Köln-Zeit: „Vor fast zwei Jahren war ich das erste Mal Padel spielen in Köln. Danach wurde aus einer Spaß-Idee Realität, weil wir hier den Menschen etwas Schönes präsentieren wollten.“

Ein pinkfarbiger Court gehört in der 2500 Quadratmeter großen Anlage zur Initiative Pink-Padel-Movement von Adidas, die Gelder für die Brustkrebsforschung einsammelt. Teile der Einnahmen des Platzen fließen in das Projekt.

Und wie sieht es bei Heintz mit Padel aus? Er lacht: „Gegen Profis habe ich keine Chance, aber so mancher Gegner sagt, dass ich ein gutes Ballgefühl habe.“ Gewinnen will er ohnehin immer: „Jeder, der mich kennt, weiß, ich verliere nicht gerne. Das fängt beim Brettspiel zu Hause an und hört beim Padel auf“, schmunzelt Heintz.

1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen, von links: Thomas Kessler, Philipp Türoff, Tim Steidten (1. FC Köln)
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