„Fast eine Lebensversicherung“Max Kruse gibt Bundesliga-Prognose für den FC ab

Max Kruse steht bei der Kino-Premiere der vierten Staffel der RTL-Show „Die Verräter“ auf dem roten Teppich.

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Max Kruse steht bei der Kino-Premiere der vierten Staffel der RTL-Show „Die Verräter“ auf dem roten Teppich. Dem 1. FC Köln prognostiziert er eine ruhige Saison.

Der 1. FC Köln steht nach dem errungenen Klassenerhalt vor dem sogenannten schwierigen zweiten Jahr eines Aufsteigers. Ex-Fußballprofi Max Kruse prognostiziert für den FC eine ruhige Saison.

Die neue Bundesliga-Saison startet erst Ende des Monats, doch die ersten Prognosen, wie sich der 1. FC Köln wohl schlagen könnte, gibt es schon.

Eine davon lieferte Ex-Nationalspieler Max Kruse am Rande der Kino-Premiere der vierten Staffel der RTL-Show „Die Verräter“ am Montag (3. August) in Köln, an der der 38-Jährige aktiv teilnehmen wird.

Max Kruse über Said El Mala: „Hoffentlich kann der 1. FC Köln ihn halten“

„Ich glaube, Köln wird wahrscheinlich wieder im Mittelfeld spielen“, schätzte Kruse auf dem roten Teppich zunächst grundsätzlich das Abschneiden der Mannschaft von FC-Trainer René Wagner ein.

Ein wichtiger Faktor sei „natürlich“ das FC-Talent Said El Mala. „Hoffentlich kann der 1. FC Köln ihn noch halten. Auch das ist immer so eine Frage. Das Transferfenster geht bis in den August rein oder fast bis September sogar. Man weiß nie so wirklich, was passiert“, gab sich der frühere Bundesliga-Stürmer unsicher darüber, wie der Transferpoker um den Kölner Superstar ausgehen wird.

Bleibt El Mala für ein weiteres Jahr in Köln, sieht Kruse den FC vor einer Saison ohne Sorgen: „Wenn er bleibt, dann wäre das natürlich für den 1. FC Köln fast eine Lebensversicherung, würde ich sagen.“

Aktuell sieht es auch genau danach aus. Der FC bleibt bislang hartnäckig und lässt Borussia Dortmund bei Angeboten unter der 50-Millionen-Euro-Grenze abblitzen.

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Nach seiner überragenden Premierensaison in der Bundesliga (13 Tore, 5 Vorlagen) will der BVB den 19-jährigen Linksaußen gerne verpflichten, stößt in Köln aber auf taube Ohren. Derzeit erscheint sogar fraglich, ob ein 50-Millionen-Angebot überhaupt ausreichen würde, um El Mala aus Köln loszueisen. Der Spieler präsentiert sich beim FC als Liebling der Fans und ackert professionell an seiner Form für die neue Spielzeit.

Max Kruse glaubt an „gesichertes Mittelfeld“ für den FC

Und auch, wenn nach Kruses Einschätzung ein Spieler allein nicht ausreicht, um eine Saison in der Bundesliga erfolgreich zu gestalten, bleibt der Ex-Profi mit Blick auf die Kölner völlig gelassen: „Ich glaube, es wird weder in Richtung internationaler Ränge gehen, noch um den Abstieg. Daher: wieder gesichertes Mittelfeld.“

Kruse selbst ist sportlich schon lange raus aus dem Bundesliga-Geschäft. Vor seinem Karriereende im Jahr 2023 kickte er für den FC St. Pauli, SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen, VfL Wolfsburg und Union Berlin.

Anfang 2026 gab Kruse ein kurzes Intermezzo beim Fünftligisten TuS Dassendorf in der Oberliga Hamburg. Mittlerweile spielt er als Hobby-Stürmer für die zweite Mannschaft des Berliner Bezirksligisten BSV Dersim 1993.

Zudem analysiert Kruse Spiele als TV-Experte bei Übertragungen der zweiten Bundesliga für Sky und RTL, betreibt erfolgreich professionelles Poker und leitet sein eigenes Motorsport-Team Max Kruse Racing.

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