Said El Mala könnte am Donnerstagabend sein Debüt für das DFB-Team geben. Jetzt hat der FC-Profi auch eine Rückennummer bekommen. Für Fans gibt es allerdings einen Haken.
Vor DFB-DebütEl-Mala-Nummer bekannt – aber Haken für Fans
Welche Rückennummer bekommt Said El Mala (20) bei der deutschen Nationalmannschaft? Diese Frage dürften sich viele Fans – vor allem des 1. FC Köln – seit seiner Nominierung gestellt haben.
Die offizielle Kaderliste der UEFA hat nun Aufschluss gegeben: El Mala wird, sollte er zum Einsatz kommen, mit der Rückennummer sieben auflaufen.
DFB: Said El Mala bekommt Rückennummer sieben
Bundestrainer Jürgen Klopp (59), der einen Negativrekord verhindern will, hat den FC-Profi für die beiden Länderspiele gegen Serbien (1. Oktober, 20.45 Uhr) und in Griechenland (4. Oktober, 20.45 Uhr) nominiert. Seit Beginn der Woche ist El Mala mit dem zweiten Klopp-Kader im Training.
Die Nummer sieben ist allerdings nicht die erste Nummer, die El Mala bei der A-Nationalmannschaft zugewiesen wurde. Bereits im November 2025 wurde er von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann (39) nominiert, damals bekam er die 14. Beim Spiel in Luxemburg wurde er aber nicht eingesetzt und anschließend wieder zur U21 geschickt.
Jetzt könnte der Kölner am Donnerstag in München mit der Nummer sieben sein DFB-Debüt feiern. Für Fans, die sich jetzt ein Trikot mit seinem Namen und der Nummer kaufen wollen, gibt es aber einen Haken!
Denn im DFB-Fanshop kann man sich die Trikots nicht mit den aktuellen Nummern bestellen. Die aktuellsten Namen und Nummern, die sich Fans auf die Trikots flocken lassen können, sind noch die von der WM 2026.
Und auch das Schlupfloch klappt bei El Mala nicht: Normalerweise gibt es die Möglichkeit, sich seinen eigenen Namen mit eigener Nummer auf die DFB-Trikots drucken zu lassen. Theoretisch ginge das also auch mit El Mala und der Nummer sieben.
Aber: Das Leerzeichen in El Malas Nachnamen gilt laut der Software als Sonderzeichen, das nicht akzeptiert wird. Also müssen die Fans erst einmal auf DFB-Trikots mit El Malas Namen verzichten.
Ab Januar spielt der DFB dann nicht mehr in Adidas-Trikots, sondern in Nike-Jerseys. Dann gibt es wohl auch mit Namen bestellbare Trikots. El Mala hat schon seit Monaten einen persönlichen Ausrüstervertrag mit dem US-Giganten.
Aktuell soll er dabei 400.000 Euro pro Jahr verdienen. Wenn er beim DFB durchstartet, könnte Nike bald knapp eine Million zahlen. Die Hoffnung ist, dass viele Fans ein El-Mala-Trikot von der Nationalmannschaft kaufen.
Sollte El Mala gegen Serbien am Abend sein Debüt geben, kann er sich nebenbei auch über richtig viel Kohle freuen. Denn dann bekommt er vom 1. FC Köln und zahlreichen Sponsoren (u.a. Nike und Topps-Sammelkarten) Bonuszahlungen weit über 300.000 Euro. Alleine von Nike soll er 175.000 Euro bekommen. Der FC soll sogar über 200.000 Euro fürs Debüt zahlen. Bei weiteren fünf oder zehn Länderspielen folgen weitere Boni an El Mala.

