Im zweiten FC-Jahr sollte für Malek El Mala alles besser werden, aber der Bruder von Shootingstar Said El Mala muss jetzt den nächsten Rückschlag wegstecken.
Wieder angeschlagenNächster Rückschlag: El-Mala-Pech nimmt kein Ende

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Malek El Mala musste bei der U21 des FC wieder verletzt aussetzen.
Die Gefühlslage könnte in der Familie El Mala unterschiedlicher nicht sein. Während Said El Mala (20) von einem Höhepunkt zum nächsten jagt, hat sein Bruder Malek (21) weiter die Verletzungsseuche.
Said spielte eine bärenstarke erste Bundesliga-Saison (13 Tore, fünf Vorlagen), verpasste den Sprung auf den WM-Zug nur knapp. Jüngst wurde er von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp (59) in den DFB-Kader berufen und dürfte Anfang Oktober sein Länderspieldebüt feiern.
Malek El Mala wieder angeschlagen
Malek muss hingegen einen Rückschlag nach dem anderen verkraften. Die Brüder wurden 2024 beide vom 1. FC Köln verpflichtet, spielten noch ein Jahr bei Viktoria Köln weiter und kamen 2025 schließlich ans Geißbockheim.
Said startete durch, Malek sollte sich nach einer Verletzung bei Viktoria über die U21 in der Regionalliga West für die Profis empfehlen. In seinem ersten FC-Jahr fiel er allerdings lange mit einem Muskelriss aus, kam in der U21 somit nur auf 13 Einsätze (immerhin fünf Tore).
In seinem zweiten Jahr mit dem Geißbock auf der Brust sollte alles besser werden. In der Vorbereitung durfte er sich Trainer René Wagner (38) bei den Profis zeigen, wurde dann erst einmal wie geplant zurück in die zweite Mannschaft geschickt, um Spielpraxis zu sammeln.
Das bestätigte auch FC-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) Mitte September bei „E Levve lang – der Talk zum FC“ vom EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger, nachdem in Stuttgart plötzlich der bereits abgeschriebene Imad Rondic (27) im Kader stand: „Eigentlich ist so ein Kaderplatz dann für Malek, aber für ihn ist es gerade viel wichtiger, 90 Minuten in der U21 zu spielen, als zwei, drei Minuten eingewechselt zu werden.“
In der Regionalliga West hatte Malek El Mala einen ordentlichen Start, kam in acht von neun Ligaspielen zum Einsatz (siebenmal Startelf) und traf zweimal. Am 10. Spieltag fehlte er beim wilden 4:3-Sieg gegen den VfB Hilden plötzlich wieder. Aber warum?
Trainer Manuel Hartmann (42) brachte nach der Partie Licht ins Dunkel: „Malek ist nach dem Foulspiel in Rhynern leider am Fußgelenk wieder verletzt gewesen. Es sieht aber sehr gut aus. In der Off-Field-Reha ist er jetzt schon weiter, hat da seinen ersten Level bestanden, geht dann nächste Woche On-Field in die Reha und wird uns wahrscheinlich dann wieder in der übernächsten Woche zur Verfügung stehen.“
Malek El Mala musste also den nächsten Rückschlag wegstecken, ist aber – wenn alles nach Plan läuft – schnell wieder auf dem Platz zurück. Am 11. Oktober könnte er im kleinen Derby gegen Borussia Mönchengladbach II wieder mitwirken.
Den kleinen El-Mala-Rückschlag bedauert Hartmann trotzdem: „Es ist halt schade, weil er jetzt gerade eine sehr gute Entwicklung nimmt, auch die Intensitäten fährt, die wir von ihm erwarten.“

