Nächster Schritt beim DFBSkhiri über El Mala: „Damit umzugehen, wird er lernen“

Saßen am Sonntag (27. September 2026) in der WWK-Arena Augsburg beim Länderspiel Deutschland gegen Griechenland: Tom Bischof, Noah Atubolu, Said El Mala und Malick Thiaw (v.l.).

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Saßen am Sonntag (27. September 2026) in der WWK-Arena Augsburg beim Länderspiel Deutschland gegen Griechenland: Tom Bischof, Noah Atubolu, Said El Mala und Malick Thiaw (v.l.).

Said El Mala ist bei der deutschen Nationalmannschaft angekommen. Am Montag wird das erste Training in Herzogenaurach stattfinden. Die Erwartung steigt – der 20-Jährige sollte trotzdem befreit aufspielen.

Am Sonntagabend saß Said El Mala (20) auf der Tribüne in Augsburg und verfolgte die Kollegen, die mit der Nationalmannschaft gegen Griechenland antraten. Nach dem 0:1 dürfte ein Wunsch klar sein: El Mala will es besser machen.

Nach den ersten Trainingseinheiten unter Bundestrainer Jürgen Klopp (59) könnte El Mala am Donnerstag (1. Oktober) in München gegen Serbien zu seinem DFB-Debüt kommen. In Köln hat der Stürmer in seiner ersten Bundesligasaison in 34 Spielen 13 Tore und fünf Vorlagen beigesteuert. In dieser Saison hat er schon ein Ligaspiel verpasst. In drei Einsätzen kommt er auf einen Treffer.

Skhiri über El Mala: „Hat alle Qualitäten in seinen Füßen“

Zuletzt tat er sich schwerer, in Abschlusssituationen zu kommen. Auch weil die Gegner ihn oft mit zwei oder mehr Spielern bearbeiten. Beim FC will sein neuer Mitspieler Ellyes Skhiri (31) ihm helfen.

Vor Saids hoffentlich ersten Länderspieleinsätzen sagt Skhiri über El Mala: „Er ist noch ein sehr junger Spieler. Wir kennen sein Talent und seine Qualitäten. Mittlerweile weiß das auch die ganze Liga. Er hat das in der letzten Saison mit vielen Toren und Assists super gemacht.“

Der Routinier, der in Frankfurt keinen schönen Abgang erleben musste, hat viel Erfahrung in seiner Karriere gesammelt. Er weiß, was El Mala aktuell bewältigen muss: „Die Erwartungen sind mittlerweile gestiegen. Damit umzugehen, wird er lernen.“

Vor allem Klopp hat hohe Erwartungen. Er will viele junge Spieler sichten und dann entscheiden, wer bei ihm eine Zukunft hat. „Wenn die Abläufe noch nicht komplett drin sind, musst du kämpfen“, so Klopp unmissverständlich. Nicht nur Skhiri ist sich sicher, dass El Mala beim DFB abliefern kann. Viele Fans und Experten trauen dem FC-Talent zu, die nächsten Schritte zu gehen.

Die Hoffnung am Geißbockheim ist groß, dass El Mala gestärkt von der Nationalmannschaft zurückkehrt und dann im wichtigen Derby gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 11. Oktober) voll da ist.

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„Er wird uns unglaublich helfen, denn er hat riesiges Potenzial“, so Skhiri, der selbst auch dafür sorgen will, Said noch besser in Szene zu setzen: „Ich habe ein gutes Gefühl mit ihm auf dem Platz. Ich weiß einfach, dass ich ihn finden und er dann die Situation alleine lösen kann. Wenn wir gegen einen tiefen Block spielen und das Spiel sehr eng ist oder wir keine Lösungen finden, dann ist er der Spieler, der dafür sorgen kann.“

Trotz Druck und Erwartungen – El Mala soll einen kühlen Kopf bewahren. „Für uns ist er ein enorm wichtiger Spieler. Wir werden ihm helfen, dass er ruhig bleibt. Ansonsten hat er alle Qualitäten in seinen Füßen“, weiß Skhiri.