Der 1. FC Köln musste am Karnevalssamstag beim VfB Stuttgart ran. Said El Mala stand diesmal nicht in der Startformation der Kölner. Bei Sky wurde diskutiert.
El-Mala-Debatte bei SkyMatthäus: „Dann hätte man mit dem Abstieg nichts zu tun“
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Gegen Stuttgart ließ Kölns Trainer Lukas Kwasniok Stürmer Said El Mala zunächst auf der Bank. Er vertraute lieber Ragnar Ache, Marius Bülter und Jakub Kaminski in der Offensive.
Bei Sky wurde dann vor dem Topspiel am Samstagabend (14. Februar 2026) diskutiert, schließlich war El Mala immer ein Aktivposten im Kölner Spiel. Rekord-Nationalspieler und Sky-Experte Lothar Matthäus beklagte vor dem FC-Spiel in Stuttgart die schlechte Verwertung von Chancen.
Kwasniok erklärt, warum er El Mala gegen Stuttgart zunächst draußen ließ
Deshalb kann er auch verstehen, dass Kwasniok Youngster El Mala dieses Mal nicht von Beginn an brachte: „Gegen Leipzig konnten sie in der Vorwoche in Führung gehen mit zwei großen Chancen von ihm und haben dann verloren. Ich kann Kwasniok verstehen, dass er ihn das ein oder andere Mal draußenlässt. Der Junge ist vielleicht noch nicht so weit, jedes Mal von Anfang an zu spielen. Der FC hat gute und schnelle Offensivspieler, denen Kwasniok jetzt in Stuttgart mehr vertraut.“
Matthäus weiter über die vielen ausgelassenen Chancen, nicht nur von El Mala: „Die Chancen muss man halt nutzen. Da erwartet auch der Trainer ein bisschen mehr Tore.“ Kwasniok sagte dann im Gespräch mit Matthäus bei Sky: „Ich habe die Ausführungen von Lothar gehört, absolut richtig.“
Kwasniok blieb aber optimistisch: „Ich habe immer das Gefühl, dass die Mannschaft in der Kabine sitzt und denkt: Wir können heute gewinnen. Solange das der Fall ist, ist es gut.“
Zu El Mala sagte er: „Er hat viele Spiele von Beginn an gespielt. Jetzt kommt er von der Bank, weil ich glaube, dass wir seine Aktionen hintenraus benötigen werden. Wir wissen um seine Qualitäten und er hatte letzte Woche die Aktionen zu Beginn des Spiels. Problem ist natürlich: Wenn sie nicht reingehen, habe ich für El Mala keinen Spieler, der einen etwas müder werdenden Gegner im Eins-gegen-Eins verwunden kann.“
Matthäus legte sich fest: „Wenn man die Chancen besser genutzt hätte, hätte man wahrscheinlich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. So ist man noch dabei. Vier Punkte Abstand sind nicht beruhigend. Aber wenn der FC am Ende der Saison so um diese Position, wie aktuell, steht, würde mir jeder Fan das unterschreiben.“ Kwasniok lachte: „Ich auch.“
Matthäus schwärmte dann auch von Kwasnioks Energie: „So spielen sie ja auch. Aber es könnte erfolgreicher sein, wenn sie die Chancen nutzen.“



