Abo

+++ TICKER +++ Köln in München live El Mala trifft nach Kane-Doppelpack zum Anschluss – Bischof erhöht wieder

+++ TICKER +++ Köln in München live El Mala trifft nach Kane-Doppelpack zum Anschluss – Bischof erhöht wieder

Letztes Spiel für AdamyanFC verabschiedet Routinier und fünf Talente

Beim 1. FC Köln steht Sargis Adamyan auf dem Platz und gestikuliert.

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

Sargis Adamyan verlässt den 1. FC Köln nach dem letzten Jahr in der Regionalliga.

Beim Regionalliga-Abschluss gegen Schalke II hat der 1. FC Köln in seiner Zweitvertretung sechs Spieler verabschiedet.

Während die Profis des 1. FC Köln am Samstag in München um die letzten Punkte der Bundesliga-Saison kämpften, verabschiedete sich die U21 mit einem Heimspiel gegen Schalke II aus der Saison.

Für ein halbes Dutzend endet damit ihre Zeit im FC-Trikot. Der bekannteste Abgang ist sicher Sargis Adamyan. Der Armenier wird den FC nach vier enttäuschenden Jahren ablösefrei verlassen.

FC zieht Talente aus der U19 hoch

Der Angreifer kam 2022 mit hohen Erwartungen ans Geißbockheim, konnte diese aber nie erfüllen. Vergangenen Sommer wurde er schließlich in die zweite Mannschaft abgeschoben.

Immerhin ließ sich Adamyan dort nicht hängen und entpuppte sich in der Reserve als Anführer. Mit 17 Scorerpunkten in 21 Regionalliga-Spielen empfahl er sich schließlich für eine neue Aufgabe. Am liebsten würde er mit seiner Familie in der Region bleiben.

Neben Adamyan wurden fünf weitere Spieler verabschiedet. Darunter ist auch Bernie Lennemann. Der Stürmer, der im Winter noch mit ins Profi-Trainingslager nach Spanien fliegen durfte, hat auch aufgrund des Alters (23) keine Zukunft mehr in Köln.

Gleiches gilt für Arda Süne, dem man vor einigen Jahren noch den Durchbruch bei den Profis zugetraut hatte. Doch nach vier Jahren, in denen es nie für ganz oben gereicht hatte, sucht sich der Mittelfeldspieler, der einst von Bayer Leverkusen losgeeist wurde, eine neue Herausforderung.

Dazu bekommen auch Artem Belousov, San-Luca Spitali und Mikail Özkan keinen neuen Vertrag. Letztgenannter, der insgesamt acht Jahre das Trikot mit dem Geißbock auf der Brust trug, darf sich sogar Aufsteiger nennen. Er kam vergangene Saison bei den Profis gegen den SC Paderborn genau eine Minute zum Einsatz und feierte damals damit sein Profi-Debüt.

Als Neuzugänge stehen bislang nur die „Aufrücker“ aus der U19 Jonathan Friemel, Luis Stapelmann und Kristiyan Irmiev fest. Zudem kehrt Mansour Ouro-Tagba von seiner Leihe zum VfB Stuttgart zurück. Es sei denn, die Schwaben ziehen die Kaufoption für den Stürmer. Die liegt bei rund zwei Millionen. Damit wäre der Kölner der teuerste Transfer der Drittliga-Geschichte.

Youssoupha Niang, Rav van den Berg, Alessio Castro-Montes und Felipe Chavez sitzen auf der Ersatzbank des 1. FC Köln.

Königstransfer hinten dran

So denken die FC-Fans über den prominenten Bankdrücker