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Augsburg „wackelt“ Köln wegFC-Profi mit Wutrede: „Absolut nicht gut!“

Der 1. FC Köln hat am Freitagabend eine unnötige 0:2-Niederlage beim FC Augsburg schlucken müssen. Ein wahrer Frust-Abend aus Kölner Sicht. Dementsprechend wütend reagierte Tom Krauß nach der Partie.

Auf dem Platz versuchte er, dagegenzuhalten, und warf alles rein. Doch nach dem Spiel beim FC Augsburg war Kölns Mittelfeld-Profi Tom Krauß richtig angefressen. Wutrede nach der unnötigen 0:2-Pleite am 27. Februar 2026!

Krauß musste erstmal runterkommen, bevor er gegenüber EXPRESS.de voller Frust sagte: „Die Augsburger waren in den entscheidenden Momenten besser. Dadurch haben sie das Spiel gewonnen. Vor allem beim 1:0 sind sie einen Schritt schneller als wir. Das ist absolut nicht befriedigend. Vor allem in solchen Spielen musst du punkten, haben wir aber nicht. Deswegen können wir absolut nicht zufrieden sein.“

Tom Krauß warnt vor entscheidenden Wochen im Abstiegskampf

Generell war Krauß überhaupt nicht einverstanden mit der Leistung im Offensivspiel: „Das war sehr statisch, muss ich sagen. Wir haben wenig mit dem Ball kreieren können, außer vielleicht durch einen langen Ball auf Ragnar Ache. Wir müssen uns das ganz klar ankreiden, dass wir da viel zu wenig gemacht haben, vor allem offensiv. Und wenn du vorne nichts kreieren kannst, dann muss die Null hinten stehen. Die stand nicht! Und deswegen ist es absolut nicht gut!“

Was die Kölner am meisten fuchste: Augsburg hatte eigentlich auch keine Chancen. Doch vor dem entscheidenden 0:1 schauten Marius Bülter und Kristoffer Lund nur zu, wie Augsburgs Youngster Noahkai Banks 30 Meter dribbelte und dann flankte.

FCA-Trainer Manuel Baum war begeistert, sagte nach dem Spiel: „Ich hab es einfach geil gefunden, weil wir darüber gesprochen haben, wie wir unsere Halbverteidiger in Szene bekommen. Dann dribbelt unser 19-Jähriger los und wackelt zwei Gegner aus. Das Tor von Ribeiro ist dann technisch herausragend.“

Krauß wollte auch nicht gelten lassen, dass zahlreiche Säulen im FC-Spiel fehlten. Sebastian Sebulonsen, Jan Thielmann, Linton Maina, Joel Schmied und Alessio Castro-Montes sind verletzt.

Krauß winkte nur ab: „Nein, jedes Mal, wenn man verliert, solche Gründe zu suchen, ist falsch. Wenn man gewinnt, sagt man ja auch, dass alles top ist. Deswegen sind das gar keine Begründungen, warum es nicht lief.“

Nächste Woche kommt Dortmund nach Köln (Samstag, 7. März, 18.30 Uhr). Krauß hat jetzt schon ein Messer zwischen den Zähnen:  „Man sieht ja, dass unten die Teams gegen die Großen auch gewinnen können. Und das müssen wir jetzt auch in den ganz entscheidenden Spielen, in den ganz entscheidenden Wochen. Die da unten schlafen nicht, die punkten. Wir haben es nicht getan und deswegen müssen wir nächste Woche auf jeden Fall liefern.“

In der Sky-Übertragung sprechen Katharina Kleinfeldt und Thomas Hitzlsperger.

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