Beim 1. FC Köln stand gleich zum Auftakt des Trainingslagers eine Spaß-Einheit an. Die Mannschaft fuhr dafür zum Schwarzsee.
Paddel-Spaß auf dem SeeEl Mala muss plötzlich das Tor hüten

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Der 1. FC Köln findet in Kitzbühel und im Koasastadion von St. Johann in Tirol beste Bedingungen vor. Am Samstagvormittag stand die erste Trainingseinheit an. Rund 400 FC-Fans waren dabei und feierten die ein oder andere Szene mit Applaus – darunter auch ein Tor von Said El Mala.
Trainer René Wagner sagte nach dem Aufgalopp auf top gepflegtem Rasen: „Super. Tolle Plätze, tolles Wetter. Wir sind froh, dass wir jetzt angekommen sind, dass wir anfangen können zu arbeiten. Und ich glaube, das erste Training zum Reinkommen hat Spaß gemacht. Jetzt haben wir am Nachmittag noch ein Team-Event mit den Jungs zusammen. Und dann haben wir am Sonntag und am Montag zwei knackige Tage, um dann am Dienstag ein bisschen runterzufahren.“
1. FC Köln hat Spaß am Schwarzsee in Kitzbühel
Das Team-Event wurde von Sonntag auf Samstagnachmittag vorgezogen, da es am Sonntag etwas regnen soll. Und was machten die Spieler? Sie fuhren mit den Rädern zum nahegelegenen Schwarzsee, um ein Mini-Olympia zu veranstalten.
Der Schwarzsee ist ein kleiner Moorsee in den Kitzbüheler Alpen, rund zwei Kilometer vom FC-Hotel Kitzhof entfernt. Das dunkle Gewässer gilt als wärmster See Tirols, die aktuelle Wassertemperatur beträgt angenehme 25 Grad. Vor knapp 20 Jahren fanden hier sogar Triathlon-Weltcup-Rennen statt. Einmal um den See sind es zwei Kilometer.
Für die FC-Profis ging es aufs Wasser. Auf Boards wurde fleißig gepaddelt. Dabei probierte sich der Kölner Tross an der Fun-Sportart SUP-Polo – allerdings zumeist kniend und nicht im Stehen. Said El Mala war dabei auch mal als Torhüter gefragt. Zudem lieferten sich die verschiedenen Teams einige Rennen.
Auch am Ufer ging es hoch her. Dort versuchten sich René Wagner und Co. an der Schleuder. Die Bilder vom Paddel-Spaß der FC-Profis seht ihr in dieser Galerie:
Mit Timo Hübers ist ein Spieler dabei, der nach seiner Knieverletzung noch in der Reha arbeitet. Für die Teamchemie ist der Verteidiger aber sehr wichtig, soll dabei helfen, die Neuen zu integrieren.
Wagner sagte über die Profis, die erstmals im Training dabei waren: „Reigan Heskey hatte eine etwas gesteuerte Einheit, wie ein paar andere Spieler auch. Bei Paul Okon-Engstler sieht man schon jetzt, dass er ein Spieler ist, der das Spiel kontrollieren möchte, der gut am Ball ist, der viel Volumen hat, auch gegen den Ball. Und da freuen wir uns drauf. Reigan hat seine großen Stärken noch nicht ausspielen können, weil es ein enges Feld war, viele kleine Kontakte. Aber ich glaube, wenn das Feld einmal aufgeht, dann kann er seine Geschwindigkeit ausspielen.“
Der noch erkrankte Gideon Mensah weilt noch in Köln, soll im Laufe der Vorbereitung in Kitzbühel dazustoßen.
Im vergangenen Jahr gab es nach dem Team-Event im Trainingslager in Bad Waltersdorf traurige Gesichter beim FC. Youssoupha Niang hatte sich beim Volleyball schwer an der Schulter verletzt und musste sogar operiert werden. Diesmal ging alles gut.
