Keine Tore, keine Punkte und jede Menge Frust beim 1. FC Köln: Beim FC Augsburg gab es am Freitagabend eine bittere 0:2-Niederlage.
Frust-Freitag für den FC„Da haben wir echt dran zu knabbern“
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Zum dritten Mal in Folge fährt der 1. FC Köln ohne Punkte von einem Auswärtsspiel nach Hause. Beim FC Augsburg verlor die Mannschaft von Lukas Kwasniok zum Auftakt des 24. Bundesliga-Spieltags mit 0:2.
Unter den Profis und Verantwortlichen herrschte im Anschluss Ernüchterung. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel.
Luca Waldschmidt: „Zu wenig den Gegner bedroht“
FC-Trainer Lukas Kwasniok (44) über das Spiel: „Da haben wir echt dran zu knabbern. Es war ein recht zerfahrenes Spiel. Es war nicht viel los. Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit ein, zwei Mal eingeladen. Es war ein neutrales Spiel. Das Spiel ging eher tendenziell in unsere Richtung, ohne dass wir torgefährlich geworden sind. Dann steht es 0:1 nach dem Einwurf, wo wir einfach auf der Seite nicht so zupacken, dass wir in Überzahl kommen.“
Kwasniok über die aktuelle Situation: „Das Quäntchen fehlt dann eben auch und das macht die Situation aktuell nicht einfach. Am heutigen Tage wäre ein Sieg völlig vermessen gewesen. Aber ich glaube schon, dass du hier einen Punkt entführen kannst. Dann darf das 1:0 einfach nicht fallen. Das sind halt diese Momente, in denen wir einfach hinterherlaufen leider.“
FC-Mittelfeldspieler Tom Krauß (24): „Augsburg war in den entscheidenden Momenten besser. Dadurch haben sie das Spiel gewonnen. Vor allem beim 1:0 sind sie einen Schritt schneller als wir. Das ist absolut nicht befriedigend. Vor allem in solchen Spielen musst du punkten. Haben wir heute nicht. Deswegen können wir absolut nicht zufrieden sein.“
FC-Stürmer Luca Waldschmidt (29): „Wir haben viel den Ball bei den Innenverteidigern gehabt und sind von da irgendwie nicht so richtig ins Spiel und in den Flow gekommen, um den Ball laufen zu lassen. Augsburg stand tief, ist dann auch nicht immer so einfach, aber man muss trotzdem sagen, dass wir am Ende zu wenig den Gegner in der Tiefe bedroht haben und einfach wenig Lösungen gefunden haben.“
FC-Keeper Marvin Schwäbe (30): „Am Ende hat es diese eine Situation einfach gegeben. Wenn man die erste Hälfte gesehen hat, war das genau dieses 50:50-Spiel. Keiner wollte dem anderen Raum geben, keiner wollte einen Fehler machen. Es war ein sehr abwartendes Spiel. Das erste Gegentor muss nicht unbedingt so passieren. Dementsprechend wäre es dann ein 0:0-Spiel gewesen. Ich glaube, damit hätten wir zufrieden sein können.“
Schwäbe über das 0:1: „Wir haben die Verlagerung nicht zugemacht, sind dann zu lange begleitend nebenhergelaufen. Wir hätten vielleicht früher stören oder ihn unter Druck setzen sollen. Das Ganze müssen wir nochmal analysieren und angehen. Das ist dann ein Stück weit zu einfach.“
Schwäbe über die Punkte-Flaute: „Schön ist es natürlich nicht, wenn man nur einen Punkt holt. Am Ende müssen wir auch ehrlich sein, gegen wen wir gespielt haben. Dass wir letzte Woche einen richtig geilen Kampf geliefert haben, einen Punkt geholt haben gegen den Tabellendritten zu dem Zeitpunkt. Wir müssen weitermachen, wir müssen hart arbeiten, wir müssen analysieren, wir müssen es besser machen. Am Ende wissen wir trotzdem auch, wo wir stehen und wo wir mit unseren Qualitäten hinkommen können. Und das heißt, einfach wieder abzuliefern und dranzubleiben.“


