Die 2. Bundesliga bebt: Ein Angreifer knackt die 20-Millionen-Marke, während der Wert eines anderen Talents nach oben schießt.
Wolfsburg fällt tiefZweitliga-Profi springt auf 20 Millionen Marktwert

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Spielt beim FC Nürnberg und für die italienische Nationalmannschaft: Mohamed Ali Zoma
Die aktuellen Wert-Einschätzungen der 2. Bundesliga sind veröffentlicht und bringen Sensationen mit sich. Ein Spieler durchbricht die magische Grenze und hat jetzt einen unglaublichen Wert von 20 Millionen Euro!
Einer der größten Profiteure der Aktualisierung durch die Daten-Spezialisten von „transfermarkt.de“ ist der 1. FC Nürnberg. Der Gesamtwert der Mannschaft klettert um beachtliche 21 Millionen Euro und erreicht damit 63 Millionen Euro.
Tiefer Fall für Wolfsburg nach dem Abstieg
Das Team von Trainer Miroslav Klose verfügt somit über den zweitteuersten Kader in der kompletten Spielklasse. Einen enormen Sprung legt insbesondere Mohamed Ali Zoma (22) hin.
Der Angreifer aus Nürnberg, der vor Kurzem sein erstes Spiel für die italienische Nationalmannschaft bestritt, hat seinen Wert um 12 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro erhöht – eine Zunahme von 150 Prozent. Niemand in dieser Liga wird höher bewertet. Das berichtet „bild.de“.
Eine heftige prozentuale Zunahme verzeichnet zudem ein junger Spieler aus Berlin. Soufian Gouram (20) im Trikot der Hertha katapultierte seinen Wert von 125.000 Euro auf sagenhafte 1,5 Millionen Euro.
Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Schwere Abschläge musste der VfL Wolfsburg nach dem Gang in die Zweitklassigkeit verkraften. Die Mannschaft aus Niedersachsen büßt circa 16 Millionen Euro an Gesamtwert ein.
Ein kleiner Lichtblick: Mit einem Wert von 96 Millionen Euro stellen die Wölfe weiterhin das mit Abstand teuerste Team der Spielklasse. Dennoch zählen zwei Profis des VfL zu den deutlichen Absteigern: Die Bewertung von Mattias Svanberg (27) sinkt von acht auf fünf Millionen Euro, und Timon Wellenreuther (30) stürzt sogar von fünf auf zwei Millionen Euro ab.
Den heftigsten Dämpfer kassiert allerdings Joel Chima Fujita (24) vom FC St. Pauli, dessen Wert um vier Millionen auf nun sechs Millionen Euro fiel. Diese Bewertungen werden übrigens nicht von einem Algorithmus errechnet. Sie repräsentieren vielmehr einen Erwartungswert, der sich aus den Meinungen von Fachleuten und dem Dialog mit der Transfermarkt-Community zusammensetzt.
In die Kalkulation fließen diverse Kriterien ein, darunter das Alter und das Zukunftspotenzial eines Profis, seine derzeitige Form im Klub und im Nationalteam sowie die wirtschaftliche Kraft der jeweiligen Liga. Ebenso sind das Interesse am Markt, die gesammelte Erfahrung und übergreifende Tendenzen von entscheidender Bedeutung. (red)

