Beim 1. FC Köln wurde Markus Gisdol erst als Retter gefeiert und dann in der darauffolgenden Saison nach schlechten Leistungen vom Hof gejagt. Nun steht der Ex-Coach vor seinem nächsten Job-Abenteuer.
Ein Jahr vereinslosEx-FC-Trainer Gisdol vor neuem Job-Abenteuer

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Markus Gisdol war von November 2019 bis April 2021 Trainer beim 1. FC Köln.

Er war der Trainer des 1. FC Köln, mit dem laut Ex-Kicker Christian Clemens „niemand im Kader zurechtkam“. Markus Gisdol sicherte dem FC zwar in seiner ersten Saison 2020 den Klasenerhalt, musste dann aber nach einem quälend schlechten Jahr schon wieder gehen.
Es war eine kurze Amtszeit mit einigen Höhen, aber auch vielen Tiefen. Seit dem Köln-Aus sucht der Coach sein Trainer-Glück. Bei den anschließenden Stationen bei Lokomotive Moskau, Samsunpor und Kayserispor stellte sich ebenfalls kein langfristiger Erfolg ein.
Gisdol lange Suche nach dem nächsten Job
Nach spätestens einer Saison war jeweils Schluss. In Samsun entschied er sich selbst gegen eine Vertragsverlängerung. In Moskau saß er nur zwölf Spiele auf der Bank, bei Kayserispor war schon nach acht Spielen und insgesamt drei Monaten Schluss.
Seit mittlerweile einem Jahr ist der Ex-FC-Coach nun schon arbeitslos. Zuletzt war im Januar ein Engagement beim FC Aberdeen in Schottland gescheitert. Nun könnte die Klubsuche aber ein Ende haben.
Denn laut übereinstimmenden Berichten steht der Schwabe vor einem Engagement bei ZSKA Sofia. Gisdol soll sich auch schon das Trainingsgelände in der bulgarischen Hauptstadt angesehen haben. Beim Tabellenzweiten der „Efbet Liga“ würde er die Nachfolge von Hristo Yanev antreten.
Der Ex-Coach hatte seinen Rücktritt angekündigt, nachdem sich die Fan-Wut über das Scheitern in der Europa-League-Qualifikation gegen OFI Kreta bei ihm entlud.
Gisdol würde mit dem Rekordmeister in der Conference League antreten, in der es zu einem „deutschen Duell“ mit Thomas Reis kommen würde. Der langjährige Bochumer ist seit zwei Wochen Trainer beim türkischen Traditionsverein Trabzonspor. Reis hätte sicher aber auch ein paar Bulgarien-Tipps für seinen Trainer-Kollegen.
Denn vor seinem Engagement am Schwarzen Meer war er für zwei Monate Coach von ZSKAs größtem Rivalen Ludogorets Rasgrad. Insgesamt stand er in der Liga neunmal an der Seitenlinie, holte dabei sieben Siege und zwei Unentschieden und ist mitverantwortlich, dass sich Rasgrad in der Spitzengruppe tummelt.
